Vor Corona und Energiekrise war an Weihnachten einiges auf dem Freudenstädter Marktplatz los. Foto: Fritsch

Geht es nach dem Willen der Konservativen im Gemeinderat, soll es wieder Stände auf dem Marktplatz geben.

Der Weihnachtsmarkt soll wieder auf den Marktplatz zurückkehren. Das hat die CDU während der jüngsten Sitzung des Freudenstädter Gemeinderats gefordert.

 

„Die enttäuschten Rückmeldungen vieler Gäste aber auch vieler Bürger:innen zur vergangenen – in Freudenstadt überaus schlicht gehaltenen – Weihnachtszeit können wir nachvollziehen“, erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Bombel im Rahmen seiner Haushaltsrede.

“Wir gehen davon aus, dass es eine einmalige Sache bleiben wird“

Zwar zeigte Bombel Verständnis dafür, dass das abgespeckte Weihnachtsmarktkonzept einer „Ausnahmesituation“ geschuldet war. Gleichzeitig machte er klar: „Wir gehen davon aus, dass das eine einmalige Sache bleiben wird.“ Dabei führte Bombel auch wirtschaftspolitische Argumente an. Denn der Weihnachtsmarkt sei „überlebenswichtig für den örtlichen Einzelhandel und die Gastronomie“.

Gleichzeitig schlug Bombel aber auch ein alternatives Konzept vor für den Fall, dass ein großer Weihnachtsmarkt nicht zustande kommen sollte. So hält er auch eine „dezentrale Lösung“ mit über die Innenstadt verteilten Hütten für denkbar.

Auch soll der Marktplatz nach Meinung der CDU nicht wieder in Dunkelheit versinken. „Wir bitten die Verwaltung, unserem Lichtplaner Beine zu machen, damit wir zur kommenden Weihnachtszeit über eine stimmungsvolle Arkadenbeleuchtung verfügen“, so Bombel.

Dieser Forderung schloss sich auch die SPD an. So forderte Anita Zirz, die Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten, „ein Konzept für eine lückenlose und energiesparende Beleuchtung der Arkadenbögen“.