Immer wieder sind Autofahrer auf der Brigacher Ortsdurchfahrt zu schnell unterwegs?  Symbolfoto: Stratenschulte Quelle: Unbekannt

Kommunales: Ortschaftsrat tagt nach Schul-Besichtigung im Brigachhaus

Eigentlich stand das Thema gar nicht auf der Tagesordnung, angesprochen wurde es aber doch: Das offenbar defekte Geschwindigkeits-Messgerät an der Ortsdurchfahrt von Brigach, wo Autofahrer immer wieder zu schnell unterwegs sind, sorgte in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats für Diskussionen.

Eigentlich stand das Thema gar nicht auf der Tagesordnung, angesprochen wurde es aber doch: Das offenbar defekte Geschwindigkeits-Messgerät an der Ortsdurchfahrt von Brigach, wo Autofahrer immer wieder zu schnell unterwegs sind, sorgte in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats für Diskussionen.

St. Georgen-Brigach. Mit einer ursprünglich nicht geplanten Besichtigung der Freien Schule Brigach startete der Ortschaftsrat in seine jüngste Sitzung. Vertreter der Schule führten die Räte durch die Einrichtung, deren Neugestaltung, mit Aus- und Umbau, viel Lob erfuhr.

Zurück im Sitzungssaal des Brigachhauses, informierte Ortsvorsteher Georg Wentz das Gremium zunächst über die zwischenzeitliche Fertigstellung der Sanierung beschädigter Straßenabschnitte. Ferner teilte er mit, dass das Problem eines immer wieder auftretenden modrigen Geruchs im Kindergarten mittlerweile erkannt und durch einen Wechsel des Reinigungsmittels beseitigt wurde. Dies hatte in der Vergangenheit immer wieder zu Beschwerden geführt.

Auf Vorschlag des Ortsvorstehers einigten sich die Räte darauf, keine außerplanmäßigen Anforderungen an den gesamtstädtischen Haushalt für das Jahr 2022 zu stellen. Allerdings entwickelte sich bei diesem Tagesordnungspunkt eine Diskussion über einen Sachverhalt, der nicht zum ersten Mal im Ortschaftsrat thematisiert wurde. Es ging mal wieder um die häufige Raserei in der Ortsdurchgangsstraße. Michael Zeller erwähnte das Geschwindigkeits-Messgerät, das seiner Meinung nach bereits seit etwa drei Jahren defekt sei. Eine Lösung dieses unbefriedigenden Zustands könne doch nicht so schwierig sein. Es sei, so Zeller, eindeutig, dass die Anzeige des Tempos beim Fahrer des entsprechenden Autos oft einen mäßigenden Effekt auf dessen aktuelle Geschwindigkeit ausübe.

Michael Krompholz regte an, zu prüfen, ob sich eventuell eine Reparatur lohne. Frank Aberle stellte die Frage, ob über ein entsprechendes Messgerät auch die Anzahl der Kraftfahrzeuge und deren individuelle Geschwindigkeit ermittelt werden könne. Dies wäre für eine Bekämpfung der Raserei sicher hilfreich. Georg Wentz sagte zu, er werde sich der Sache nochmals annehmen und hier auch bei der Stadtverwaltung nachhaken. Man werde zusätzlich ermitteln, welche Modelle es auf dem Markt gebe und was diese jeweils kosteten.

Dem Vorschlag, der Ortschaftsrat möge doch ein Gerät kaufen und dieses dann auch selbst aufstellen, erteilte er eine Absage. Dies sei sicherlich aus rechtlichen Gründen problematisch.