Nach der Elternzeit direkt in die Arbeitslosigkeit – das ist für manche Mütter und Väter Realität. Foto: picture alliance / dpa/Julian Stratenschulte

Als Florentine Kochanski nach der Elternzeit auf ihre Stelle in einer Stuttgarter Werbeagentur zurückkehren wollte, boten ihr die Chefs einen Posten in Nürnberg an. Nur ein Beispiel von vielen, wie Mütter und Väter am Arbeitsplatz diskriminiert werden. Eine bundesweite Initiative will Elternschaft deshalb ins Antidiskriminierungsgesetz aufnehmen lassen.

Berlin/Bietigheim-Bissingen - Als Florentine Kochanski nach drei Jahren Elternzeit auf ihre Stelle als Assistentin der Geschäftsführung zurückkehren wollte, bot ihr der Arbeitgeber, eine Werbeagentur, zwar nicht dieselbe, aber eine vergleichbare Stelle an. Allerdings war diese nicht wie zuvor in Stuttgart, sondern in der Nürnberger Niederlassung. „Drei Stunden Fahrzeit für vier Stunden Arbeitszeit täglich! Das war für mich mit zwei kleinen Kindern nicht machbar“, sagt die 38-Jährige aus Bietigheim-Bissingen. Weil ihr Vertrag den Einsatz an einem anderen Ort zuließ, hatte sie keine Chance, gegen die Versetzung vorzugehen. Sie einigte sich mit ihren Chefs auf einen Auflösungsvertrag.

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