Noch wird auf der Baustelle gebaggert. Foto: Wiebke Jansen

In den nächsten zwei Wochen sollen die Feinarbeiten am neuen Pumptrack in Gauselfingen starten. Noch wird dort gebaggert.

Der Pumptrack, beziehungsweise Dirtpark in Gauselfingen, direkt neben dem Grünzeugplatz, soll schon bald genauere Gestalt annehmen. „In den nächsten zwei Wochen beginnen die Feinarbeiten und das Modellieren des gesamten Streckenverlaufs“, kündigt Ortsvorsteherin Silvia Roos auf Nachfrage an.

 

Seit Baubeginn Anfang September wurde der Platz mit kontrolliertem Aushub aufgefüllt. Dabei wurde auch direkt angefangen, den Starthügel zu modellieren.

Erfahrung mit Sprüngen und Gelände von Vorteil

Federführend beim Projekt ist der Förderverein Gauselfingen. „Es gibt in Gauselfingen keinerlei Betätigungsfeld für jugendliche Radfahrer und Radfahrer im Allgemeinen. Um unseren Jugendlichen sowie den Familien und erwachsenen Radfahrern ein sicheres, gefahrenloses und doch interessantes Umfeld zur Ausübung ihres Hobbys bieten zu können, haben wir uns zum Bau eines Dirtparks entschlossen“, berichtet die Ortsvorsteherin.

Das bedeutet auch: Wer die Anlage später nutzen will, sollte auf jeden Fall sicher Rad fahren können. Auch Sprungerfahrung auf der Schanzenstrecke und Geländeerfahrung für den unbefestigten Boden dürften von Vorteil sein.

Rund 15 000 Euro Förderung für Projekt

Insgesamt kostet das Projket 22 453,18 Euro. 15 208 Euro kommen dabei über das „Leader“-Projekt von der Europäischen Union. Städtische Gelder werden für den Pumptrack, beziehungsweise Dirtpark, nicht verbraucht.

Betreut werden soll der Dirtpark von Albstadt aus durch den Bikepark Albstadt. Regelmäßige Kontrollen und Besichtigungen sollen dabei helfen, etwa Vandalismus zu vermeiden und den neu errichteten Pumptrack funktionstüchtig zu halten.