Dirk Sautter ist der Neue an der Spitze der Christdemokraten. Foto: CDU VS/CDU

Dirk Sautter heißt der neue CDU-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Villingen-Schwenningens. Doch wie tickt der Neue an der Spitze der Christdemokraten?

Nach vielen Jahren im Amt hat Klaus Martin den Posten als Fraktionsvorsitzender der CDU im Gemeinderat Villingen-Schwenningen geräumt.

 

An seine Stelle tritt nun Dirk Sautter, der ebenfalls seit Jahren Mitglied des Gremiums ist. Im Interview mit unserer Redaktion verrät er, worauf es für ihn ankommt.

Herr Sautter, jetzt sind Sie Fraktionssprecher für die CDU – fühlt sich das gut an?

(lacht) …noch bin ich es nicht, formal führt Herr Martin die Fraktion noch bis 31. März. Aber die Vorboten sind schon spürbar, die erhaltene Rückendeckung der Fraktion fühlt sich gut an. Gleichwohl bin ich mir der Verantwortung bewusst.

Und was verändert sich jetzt für Sie?

Zunächst habe ich viele Glückwünsche erhalten über die ich mich sehr gefreut habe, vielen Dank an dieser Stelle. Neben der eben erwähnten größeren Verantwortung wird der Posten am Ende auch mit einem größeren Arbeits- und Zeitaufwand verbunden sein.

Als Sie das Amt übernommen haben, kündigten Sie als erste große Aufgabe die kommenden Kommunalwahlen an. Wie ist es denn um die Liste der CDU bestellt?

Ich bin mit dem aktuellen Zwischenstand sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit mit dem CDU Stadtverbandsvorsitzenden läuft Hand in Hand. Die Wähler dürfen sich auf eine gute Liste freuen.

Legen Sie Wert auf eine Frauenquote bei der Besetzung der Liste?

Ja, aber wir verwenden keinen Taschenrechner (lacht), wir wollen eine Liste aufstellen die ein breites Spektrum abdeckt, tolle Kandidatinnen und tolle Kandidaten. Dabei sollen auch verschiedene Altersgruppen abgedeckt sein.

Was macht die CDU anders als die anderen im Gremium?

Vermutlich wissen Sie das als regelmäßige Zuhörerin am besten. Manchmal habe ich den Eindruck, dass wir uns besonders intensiv mit den einzelnen Themen befassen, dies ist jedoch auch unser Anspruch.

Wie war das eigentlich bei Ihnen damals – wie kamen Sie auf die Idee für den Gemeinderat zu kandidieren?

Ich wurde von einem Fraktionsmitglied angesprochen und habe nach kurzer Bedenkzeit zugesagt.

Wenn Sie gefragt werden: Warum sollte sich jemand im Gemeinderat engagieren?

Der Gemeinderat ist das Hauptorgan der Stadt und somit der Heimat, mir fällt kein Ehrenamt ein, in welchem Sie so viel bewegen können. Demokratie lebt vom Mitmachen. Auf meiner Homepage finden Sie folgendes Zitat von Diederichs: Es kommt nicht darauf an wo Du die Aufgabe anpackst, es kommt darauf an, dass Du es tust.

Die CDU war lange Jahre ein Gegenpol zum letzten VS-OB Rupert Kubon. Jetzt haben wir einen CDU-OB. Kriegt der auch von „seiner“ CDU trotzdem manchmal Kontra?

Die Notwendigkeit um Kontra zu geben gab es früher tatsächlich regelmäßig (Sautter schmunzelt), sollten wir heute Mal anderer Meinung sein darf das auch sein, meistens ergänzt sich das dann.

Dankeschön für das Gespräch!

Sehr gerne, ich habe zu danken!