Stadtmusikdirigent Markus Burger ist zufrieden. Der Gemeinderat Hüfingen hat für seinen Verbleib im Amt gestimmt. Foto: Rainer Bombardi

Der Hüfinger Gemeinderat teilt das Dirigat der Stadtmusik und die Leitung der Bläserschule auf. Es wird eine 30-Prozent-Stelle ausgeschrieben.

Der Gemeinderat hat die Weiterbeschäftigung von Markus Burger als Dirigent der Stadtmusik befürwortet. Burger übernimmt am 1. April die hauptamtliche Leitung der Musikschule Rottweil und wird sein Dirigat als geringfügige Beschäftigung ausüben.

 

Die von ihm in einem Halbtagsdeputat geleitete Bläserschule Unisono und Bläserklasse an der Lucian-Reich-Schule wird ausgeschrieben und auf eine 30-Prozent-Stelle reduziert. Der Gemeinderat war sich einig, dass die Stadt die Finanzierung beider Stellen beibehält. Nach aktueller Berechnung beläuft sich die Einsparung aufgrund der Aufteilung und des Wechsels in ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis auf rund 5000 Euro.

„Wir befürworten als Fraktion den von Markus Burger und vom Stadtmusikvorsitzenden Stefan Limberger ausgearbeiteten Vorschlag zur Aufteilung der Halbtagsstelle“, sagte Sarina Bäurer (CDU). Sie bedauere aber den Abschied von Burger als Leiter der Bläserschule Unisono. Sie freute sich über die Fortsetzung der guten und unkomplizierten Zusammenarbeit mit der Stadtmusik. „Sie hat unter Markus Burger ein hohes musikalisches Niveau erreicht, welches es zu erhalten gilt“, ergänzte Bäurer. „Unter den neuen Voraussetzungen ist der vor einigen Monaten diskutierte Ausstieg aus der Musikschule mit viel Bedacht und unter Berücksichtigung der Entwicklung der 30-Prozent-Stelle zu beraten“, empfahl Bäurer.

„Wir stimmen der vorgestellten Aufteilung der bisherigen Halbtagsstelle zu“, so Kerstin Skodell (SPD). Vielleicht ergeben sich dadurch in Bezug auf die Leitung der Bläserschule und Bläserklasse an der Lucian-Reich-Schule wieder neue Situationen. „Der amtierende Dirigent steht grundsätzlich für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Stadtmusik“, ergänzte Michael Steinemann (Freies Forum), der wie seine Vorredner der sofortigen Ausschreibung der 30-Prozent-Stelle zustimmte.