Unter Dauerbeobachtung: Unternehmen sammeln immer mehr Daten über ihre Beschäftigten – doch zu welchem Zweck? Foto: Adobe Stock/desdemona72

Im digitalen Zeitalter können wir auch am Arbeitsplatz immer leichter überwacht werden. Dabei spielt künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle. Doch gegen solche Software regt sich Widerstand.

Stuttgart - Charlie Chaplins Boss sieht alles. Von seinem Büro aus kann der sinistre Firmenchef mit Kameras und Bildschirmen jeden Schritt seiner Angestellten beobachten und dirigieren. So stellte sich Chaplin in seinem Filmklassiker „Moderne Zeiten“, in dem er einen Fabrikarbeiter spielt, im Jahr 1936 die Zukunft des Industriekapitalismus vor – und inszenierte sie als Überwachungsfantasie. Einmal flüchtet Chaplin im Film vor dem unbarmherzigen Tempo am Fließband zum heimlichen Rauchen auf die Toilette. Doch selbst dort ist er nicht sicher. Der Chef erscheint an diesem vermeintlich privaten Ort auf einem riesigen, wandfüllenden Bildschirm und herrscht seinen Angestellten an: „Hör auf zu trödeln, zurück an die Arbeit!“

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