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Dietingen Zwei Jahrzehnte ohne Rast und Ruh

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Foto: Schwarzwälder Bote

Ein breites Potpourri an Themen nahm sich unlängst der Irslinger Ortschaftsrat zur Brust. In gewisser Weise im Mittelpunkt stand Heinz Bihler. Und eine Erfolgsgeschichte, die vor einiger Zeit beinahe nicht zustanden gekommen wäre: das Baugebiet Wildeckweg.

Dietingen-Irslingen. Ein Bürger erkundigte sich nach der unzureichenden Breitbandversorgung in der Steingarten- und der Brunnenstraße. Ortsvorsteher Klaus Häsler berichtete, dass derzeit ein Masterplan erarbeitet werde, in den die unterversorgten Gebiete im Landkreis Rottweil aufgenommen würden. Fördermittel seien für 2021 in Aussicht gestellt. Ziel sei es, alle Gewerbe und privaten Haushalte mit Glasfaserkabel zu versorgen. Die drei Schulen der Gesamtgemeinde würden derzeit an das Glasfasernetz angeschlossen. Talhauser Straße: Intensiver wurde über die seit Jahren gewünschte Sanierung der Talhauser Straße gesprochen. Nachdem die Sanierungskosten in den Haushalt 2020 der Gemeinde aufgenommen worden seien, erfolge die Ausschreibung im Spätherbst. Die gewünschte Schikane sei nach Rücksprache mit Bürgermeister Frank Scholz in der Kostenberechnung inbegriffen, so Häsler. Details hierüber, auch bezüglich Hausanschlüsse, Glasfaserversorgung, abgesenkter Bordsteine und Straßenlampen, würden noch abgesprochen. Die Ausführung der Bauarbeiten sei für das Jahr 2021 vorgesehen. Gewerbegebiet: Betreffend Neuansiedlungen im Gewerbegebiet gab Ortsvorsteher Häsler einen Beschluss aus der nichtöffentlichen Sitzung bekannt. Eine größere Teilfläche sei an die Firma Thomas Rasch, einem zertifizierten Wald- und Forstbetrieb, verkauft worden. Außerdem gäbe es zwei weitere Interessenten, über die aber zuerst in einer nichtöffentlichen Sitzung beraten werden müsse. Baugebiet: Als Erfolgsgeschichte könne man den Verkauf der Bauplätze im Baugebiet Wildeckweg bezeichnen. Aufgrund fehlender Bauanfragen hatte der damalige Dietinger Gemeinderat Bedenken, dieses Baugebiet zu erschließen. Mit Fakten und Argumenten konnte Ortsvorsteher Klaus Häsler den Gemeinderat letztendlich von der Erschließung überzeugen.

Innerhalb von vier Jahren wurden alle elf Bauplätze an Einheimische und Zugezogene verkauft. Nun ist der Ortschaftsrat mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung auf der Suche nach einem weiteren Baugebiet, um jungen Familien attraktive Bauplätze anbieten zu können. Heinz Bihler: Ehrenamt wird in Irslingen groß geschrieben. Trotzdem kommt es vor, dass eine Person sein Ehrenamt abgeben muss. Heinz Bihler, der sich seit mehr als 20 Jahren ehrenamtlich um die Irslinger Ruhebänke kümmerte, muss alters- und krankheitsbedingt sein Amt abgeben.

20 Jahre morsche Bretter austauschen, mutwillig zerstörte Bänke reparieren oder neu anstreichen (übrigens immer in der Farbe Rot, damit man sie von weitem sieht): Das ist eine Leistung, für die sich der Ortsvorsteher mit einem Geschenkgutschein herzlich bedankte.

Zum Glück gäbe es einen Nachfolger, so Klaus Häsler. Der Obst- und Gartenbauverein Irslingen (OGV) übernähme diese Aufgabe zunächst für fünf Jahre. In den vergangenen Jahren hatte der OGV immer wieder Ruhebänke aufgestellt. Der Dank hierfür erging an die Vorsitzenden Marianne Schwarz und Sigrid Dreher. Grillplatz: Eine weniger schöne Nachricht überbrachte der Ortsvorsteher bezüglich des Grillplatzes. Dieser wurde nach zehn Jahren zum ersten Mal mutwillig beschädigt. Die Täter blieben unerkannt.

Die defekte Grillstelle und die abgeschlagenen Klinkerplatten wurden von der Firma Markus Baur aus Dietingen erneuert, außerdem hat Otto Schneider die verbogenen Grillroste ehrenamtlich hergerichtet.

Der Ortsvorsteher bedankte sich und wies darauf hin, dass die Grillstellen aufgrund der Corona-Verordnungen bis Ende Juli nicht benutzt werden dürfen. Feldkreuz: Zur Abstimmung kam ein Antrag des ehemaligen Dietinger Pfarrers Hans Schlenker. Er bat um die Genehmigung, ein Feldkreuz am Weg Richtung Maria Hochheim aufstellen zu dürfen. Dieser Weg würde für die Prozession zur Wallfahrtskirche Maria Hochheim genutzt, so dass an diesem Feldkreuz ein kurzer Halt zum Innehalten gemacht werden könne. Der Ortschaftsrat stimmte diesem Antrag einstimmig zu. Wandbild: Ein weiterer Antrag der Narrenzunft Irslingen wurde ebenso einstimmig bewilligt. Die Narrenzunft äußerte den Wunsch, ein Wandbild an der neu renovierten Außenfassade der Zunftstube anbringen zu dürfen. Die Narrenzunft möchte ihr Domizil damit besser kenntlich machen. Auf dem Wandbild sind die Irslinger Geschichte sowie die Narrenfiguren dargestellt. Verkehrsschau: Welche Möglichkeiten es gibt, die Verkehrsgeschwindigkeit im Ort, aber auch an den Ortsein- und Ortsausgängen auszubremsen, soll eine Verkehrsschau aufzeigen. Jedoch wurde bis jetzt noch kein Termin mit der Verkehrsbehörde gefunden, so Häsler. Keine Besuche: Der Ortsvorsteher teilte schließlich noch mit, dass aufgrund der Corona-Pandemie die traditionellen Besuche bei den Jubilaren bis mindestens Ende September ausfallen müssten.

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