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Dietingen Zeit, um innere Kräfte zu sammeln

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Die Kindergartenkinder verschenken als Wichtel kleine LED-Kerzen. Fotos: kw Foto: Schwarzwälder Bote

Trotz eines neuen Ortschaftsrates und einer neuen Ortsvorsteherin wird die Tradition des Seniorennachmittags als besondere Wertschätzung der älteren Mitbürger fortgeführt.

Dietingen-Böhringen (kw). Ortsvorsteherin Martina Stier gab einen kurzen Rückblick auf die bisherige Arbeit des Ortschaftsrats. Unter den ersten Projekten, die das neue Gremium beraten habe, erwähnte sie zunächst die Suche nach dem Loch in der Wasserzuleitung zum Dorfbrunnen. wetterbedingt könne die Leckage erst im kommenden Frühjahr beseitigt werden. Ferner wolle man die bisherige provisorische Bühnenakustik in der Festhalle mit Hilfe von zwei Fachfirmen verbessern, was nach der Fasnet geplant sei.

Weiter habe man sich Gedanken über die Gestaltung der neuen Dorfmitte gemacht. Dort soll beim neuen Gemeindehaus ein schöner Platz, überdacht mit einer Pergola, zum Verweilen einladen.

Befasst hätten sich die Ratsmitglieder auch mit der Umstellung des gemeindlichen Rechnungswesens auf die Doppik. Sie führe zu wesentlichen Änderungen im Haushaltsrecht und bedeute eine große Herausforderung für die Gemeindeverwaltung. Schließlich sei der neue in Vorbereitung befindliche Flächennutzungsplan 2030 ein wichtiges Beratungsthema gewesen. Der Grund: Die jüngst geplanten Flächen würden gegenüber der ersten Planung erheblich geringer ausfallen. Jetzt rechne man für Böhringen mit einem Hektar Wohnbau- und sechs Hektar Gewerbeflächen.

Nach den aktuellen kommunalen Informationen erfreute eine Bläsergruppe des Musikvereins Harmonie die Gäste mit weihnachtlichen Weisen und zauberte damit vorweihnachtliches Flair in die Halle.

Musikalisch weiter ging es mit Pfarrer Alexander Beck (Trichtingen). Er zitierte prophetische Aussagen aus dem Buch der Psalmen und animierte die Gäste zum Mitsingen der Adventslieder "Macht hoch die Tür" und "Seht, die gute Zeit ist da".

Dann war Kaffeezeit. Um das leibliche Wohl der Gäste kümmerten sich die Ortschaftsräte in der Küche, und als freundliche Bedienung fungierten Jugendliche vom Jugendraum und der Junggarde.

Heiko Walter (Gitarre) und Klaus Weisser (Akkordeon) starteten mit "Süßer die Glocken nie klingen" ihren ersten Beitrag. Gleichzeitig strömten kleine Wichtel (Kindergartenkinder) durch die Besucher-reihen und verschenkten flackernde LED-Kerzchen. Wie jedes Jahr trugen auch die Sänger des "Frohsinn" zur guten Unterhaltung bei. Unter der Leitung von Franz Hutter am Keyboard brachten sie gekonnt heitere, lebensfroh stimmende Chöre und getragen weihnachtliches Liedgut zu Gehör.

Adventliche Gedanken – die Hoffnung auf eine erneute Ankunft des Erlösers, weckte Gemeindereferentin Schwester Ursula. Der Advent lade ein, sich täglich etwas Zeit für Gott zu nehmen und die inneren Kräfte zu sammeln als Antwort auf die dunkle und kalte Welt. Man solle den Advent nutzen, um menschliche Belastungen, wie Misstrauen, Verletztheiten, Angst vor Unsicherheit, Trennung und Einsamkeit zu überwinden.

Interessante Zahlen zur Einwohnerstruktur Böhringens gab Ortsvorsteherin Stier kund: Der Ort zähle gegenwärtig 927 Einwohner (im Vorjahr 905). Davon seien 497 männlich und 430 weiblich. Zehn Geburten und vier Sterbefälle sowie zwei Eheschließungen habe man verzeichnet. Die Altersgruppen stellten sich wie folgt dar: Null bis sechs Jahre alt sind 65 Kinder, sechs bis 18 Jahre sind 167 Kinder/Jugendliche, 18 bis 60 Jahre sind 562 Personen und im Alter von über 60 Jahren leben 221 Personen im Ort.

Über das aktuelle Gemeindeleben äußerte sich die Ortsvorsteherin etwas besorgt. In letzter Zeit habe es im Ort bezüglich der Projekte Geländeverfüllung, Schule und Katholisches Gemeindehaus "Erschütterungen" gegeben. Dadurch seien viele Verletzungen entstanden.

Bei ihrem weiteren Auftritt mit heiterer Note gaben die beiden Musiker Heiko und Klaus lustige Kurzgedichte und passende Lieder zum Besten. Mit gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern klang die Seniorenfeier aus.

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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