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Dietingen Vereine bekommen mehr Geld

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Mehr Geld gibt es für Vereine von der Gemeinde Dietingen. Foto: Pixabay Foto: Schwarzwälder Bote

Dietingen. Vereine mit Kulturbeiträgen zu beglücken, ist keine gemeindeverpflichtende Aufgabe. Vielmehr gehe es um die Wertschätzung und Anerkennung der geleisteten Vereinsarbeit, die keine öffentliche Hand leisten oder bezahlen könne, sagte Bürgermeister Frank Scholz.

Die bisherigen Kulturbeiträge zu erhöhen, sei dringend angebracht, da seit 2001 keine Anpassung mehr stattgefunden habe. Da in der Flächengemeinde insgesamt 40 Vereine bedacht werden, bleibe allerdings kein Raum für große Sprünge. Somit soll mit Blick auf die zurückliegenden 19 Jahre, die Erhöhung einen Inflationsausgleich darstellen, schlug Scholz vor. Am Grundgedanken ändere sich dadurch nichts. Jeder Verein erhalte einen gestaffelten Kulturbeitrag entsprechend seiner Leistung, dem Vereinszweck, dem Aufwand für die Jugendarbeit und im Hinblick auf die Zugänglichkeit seiner Vereinsangebote.

Den höchsten Kulturbeitrag komme angesichts dieser Betrachtung den Musikvereinen zu, die im Jahreslauf viele kulturelle Beiträge leisten und parallel eine aufwändige und vielfältige Jugendarbeit erbringen würden. Ihr Beitrag steige von 900 auf 1200 Euro. Andererseits gebe es Vereine wie den Sportanglerverein Rotenzimmern, der in der Regel keine Mitglieder mehr aufnehme und nur gelegentlich zum Dorfleben beitragen. Seine Förderung steige von 125 auf 150 Euro.

Ähnlich wie den Sportanglerverein betrachtete die Gemeinde bislang auch den Tennisclub. Er habe Aufnahmegebühren verlangt und eine nur eingeschränkte Jugendarbeit vorweisen können. Aus heutiger Sicht müsse er allerdings neu bewertet werden, erklärte Scholz. Die Aufnahmegebühr sei abgeschafft und die Jugendarbeit und die kulturellen Beiträge intensiviert worden. Somit schlug die Verwaltung hier eine Summe über dem Inflationsausgleich von 250 auf 750 Euro vor.

Bedacht wird auch die neue Musikinitiative Irslingen "Wolfsweez-Festival", die sich in diesem Jahr gründete. Eine Jugendarbeit werde nicht geleistet, aber ihr Beitrag zum kulturellen Leben und die Bereitstellung einer Plattform für einheimische und regionale Musikgruppen mit 250 Euro bewertet. Nicht in der Liste berücksichtigt seien Fördervereine und Vereine mit sehr spezialisierten Angeboten oder Vereinszwecken wie etwa die Modellflieger.

Bislang unterstützte die Gemeinde die Vereine mit einem Gesamt-Förderbetrag von 14 025 Euro. Durch die Anpassung erhöhte sich dies auf 19 075 Euro. Sieben Räte stimmten der Anpassung zu, sechs dagegen. Allerdings stellte sich keiner der Räte gegen die Anerkennung und Wertschätzung der Vereine. Im Gegenteil: Die Fraktionsmitglieder hätten sich auf die Fahnen geschrieben, Vereine in besonderem Maße zu unterstützen und zu fördern, sagte Ferdinand von Bissingen. Allerdings hätten sie das Mehr von 5000 Euro gerne gezielt vergeben. Etwa für besondere Projekte oder Aktionen. Daher beantragten sie die Verschiebung der Abstimmung und wurden insbesondere von Rete Kleser unterstützt, der sich eine leistungsorientierte Vergabe vorstellte. Der Rat lehnte ab, unterstützte den Vorschlag aber dennoch. Im Ergebnis wurde entschieden, dass die von der Verwaltung vorgeschlagene Anpassung erfolge und darüber hinaus über mögliche Auslobungen für besondere Projekte debattiert werde.

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