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Dietingen Sieben Unfälle an einem Tag im "Kältetal"

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Der Dietinger Gemeinderat trifft sich zum Jahresabschluss in der "Krone" in Gößlingen. Foto: Schmidt Foto: Schwarzwälder Bote

Dietingen (ans). Der Gemeinderat Dietingen tagt nicht nur am Stammsitz der Verwaltung, sondern turnusmäßig auch in den anderen Teilorten. Zum Jahresabschluss traf sich das Gremium in Gößlingen.

Der Ortsteil wird zwar durch keinen Ortschaftsrat vertreten, ist aber seit dieser Legislaturperiode mit Reto Kleser im Gemeinderat präsent. Gleichwohl nutzten Bürger die Anwesenheit des Gemeinderats im Gasthaus Krone, um Fragen zu stellen.

Auf der Straße oberhalb der Ortsdurchfahrt werde ordentlich Gas gegeben, berichtete ein Anwohner und bat, über die Einrichtung einer "Zone 30" nachzudenken. Die Straße verfüge über keine Gehwege, und die Situation sei daher, insbesondere für Kinder, als gefährlich einzustufen. Die Verkehrssituation, so Bürgermeister Frank Scholz, sei auch vom früheren Gößlinger Ortschaftsrat bemängelt worden. Aufgrund des Straßenverlaufs sei damals keine 30er-Zone erwirkt worden, erinnerte sich Scholz.

Bitte um erneute Prüfung

Eine Bürgerin bat darum, die Situation noch einmal aus heutigen Gesichtspunkten zu prüfen. Scholz versprach, das Thema im Rat aufzugreifen.

Einig war sich Scholz mit dem nächsten Bürger. Er berichtete von sieben Unfällen, die sich am vergangenen Donnerstag im Engewald auf der Strecke von Gößlingen Richtung Irslingen ereignet hätten. Ein weiterer am Sonntagmorgen. Die Gefahrensituation an dieser Stelle müsse unbedingt behoben werden, forderte er den Gemeinderat auf, seine Hausaufgaben zu machen, "bevor ein kapitaler Unfall passiert".

Das "Kältetal" berge schon lange ein Gefahrenpotential, sagte Scholz. Bei einem der Unfälle am Donnerstag sei er anwesend gewesen. Auch bei sonst trockenen Verhältnissen sei diese Stelle fast immer feucht.

Möglichkeiten zur Behebung der Gefahrenquelle wurden schon in früheren Jahren an die zuständige Kreisverkehrsbehörde weitergereicht. Etwa den Wald zu lichten oder Warnhinweise anzubringen. Die Straßenmeisterei wäre dazu aufgerufen, vorsorglich "Liquid" zu streuen. Was an diesem Tag aber nicht geschehen sei, weil es keine Anzeichen für eine gefährliche Situation gegeben hätte, erklärte der Bürgermeister.

Bislang habe die Kreisbehörde vorgeschlagene Maßnahmen abgelehnt. "Das haben wir grundsätzlich zu akzeptieren." Allerdings werde die Verwaltung aufgrund der Vorfälle nun noch einmal zur Prüfung auffordern.

Auch müsse über eine Kon­trolle auf der Abkürzungsstrecke zwischen Gößlingen und Böhringen nachgedacht werden, betonte Scholz in diesem Zusammenhang.

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