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Dietingen Nachbarschaftshilfe leistet insgesamt 544 Einsatzstunden

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Dietingen. Die Sozialgemeinschaft Dietingen blickte bei der Hauptversammlung auf das Jahr zurück. Die Vorsitzende Sigrid Müller erklärte, dass "alle an uns gerichteten Anfragen nach Hilfe und Unterstützung erfüllt werden konnten". Sie dankte vor allem den Nachbarschafthelferinnen und -helfern für ihren Einsatz. Allerdings wurde in der Versammlung auch deutlich, dass weitere Engagierte für die Zukunft dringend erforderlich sind.

Singen, Besichtigungen und Vorträge

In ihrem Schriftführerbericht ging Margarita Müller auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres ein. Sie berichtet von sieben Mitgliedernachmittagen mit Schwerpunkten wie das gemeinsame Singen mit Berthold Schwarz die Besichtigung der Gärtnerei Müller in Villingendorf, der Grillnachmittag auf der Ruine Herrenzimmern und zum Besuch der Polizei mit dem Thema: Betrüger unterwegs. Außerdem gab es zwei Vorträge zum Thema Hausapotheke mit dem Wissen der heiligen Hildegard von Bingen und zum Thema Arzneimittel und Straßenverkehr.

Kassier Hermann Mauch berichtete über die in der Nachbarschaftshilfe erbrachten Leistungen. 544 Einsatzstunden wurden in den Büchern erfasst. Er erklärte, dass die Hilfsbedürftigen bei der Sozialgemeinschaft Dietingen-Ort pro Stunde acht Euro in Rechnung gestellt bekommen, die Nachbarschaftshelferinnen und -helfer zehn Euro pro Stunde erhalten. Die Differenz erbringt die Sozialgemeinschaft.

Der Einsatz bei den Mitgliedernachmittagen und die Mitarbeit beim Donnerstag-Mittagstisch erfolge rein ehrenamtlich. Am Jahresende hatte die Sozialgemeinschaft 194 Mitglieder. Der Kassenbestand weist einen leichten Zugang aus. Die Kassenprüferinnen Edith Török und Elisabeth Bippus bescheinigten ihm eine korrekte Kassenführung. Jens Hofmeyer, stellvertretender Ortsvorsteher, beantragt in Vertretung von Bürgermeister Frank Scholz und Ortsvorsteher Klemens Schmid, fand lobende Worte für die erbrachten Leistungen der Sozialgemeinschaft.

Bei den Wahlen wurden Vorsitzende Sigrid Müller, Schriftführerin Margarita Müller und Kassierer Hermann Mauch für ein Jahr wiedergewählt. Den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden übernahm Hermann Mauch von Margarita Müller. Die Kassenprüferinnen wurden in ihren Ämter bestätigt.

Unter dem Punkt Verschiedenes gab die Vorsitzende Sigrid Müller noch wichtige Termine für das Jahr 2020 bekannt. Es werden wieder Mitgliedernachmittage und zwei Vorträge durchgeführt.

Anschließend ging sie in einer persönlichen Erklärung auf "Irslingen hat Zukunft" ein und bewertete mit kritischen Anmerkungen den Bürgerinformationsabend am 29. Januar. Hermann Mauch führte aus, dass die Sozialgemeinschaft 1982 zur Unterstützung der Kirchengemeinde ins Leben gerufen wurde und seither keine Gelder und Zuschüsse der öffentlichen Hand in Anspruch genommen hat. Immer wurde die Arbeit ehrenamtlich und ohne besondere Auftritte in der Öffentlichkeit durchgeführt.

Fortbestand ist auf dieser Basis ungewiss

Im Anschluss ging er noch auf die Problematik der geringen Bereitschaft aus der Bevölkerung ein, im Vorstand und der Nachbarschafthilfe der Sozialgemeinschaft mitzuarbeiten. Wenn keine weiteren Personen mit sozialer Verantwortung zur Mitarbeit bereit sind, könne die Nachbarschaftshilfe irgendwann nicht mehr weitergeführt werden, so seine Befürchtung. Nur mit dem Argument, "ich nicht" könne kein Gemeinwesen bestehen, auch die Sozialgemeinschaft nicht.

Pfarrer Zepf dankte der Sozialgemeinschaft und dem Vorstand abschließend für ihre Arbeit.

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