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Dietingen "Möglichst viele mit ins Boot holen"

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Die neu gewählten Vorstandsmitglieder und Beisitzer des Dorfgemeinschaftsvereins Irslingen.Foto: kw Foto: Schwarzwälder Bote

Irslingen hat seit Freitagabend einen neuen Verein: In der Waidbachhalle wurde die "Dorfgemeinschaft Irslingen – Heimat für Jung und Alt" aus der Taufe gehoben.

Dietingen-Irslingen (kw). Der bisher lose Zusammenschluss engagierter Irslinger Bürger, der sich in vielfältiger Weise für die Zukunft des Ortes einbringen möchte, kann nun unter einem rechtlichen Dach agieren und nach Eintragung in das Vereinsregister mit den anvisierten Vorhaben loslegen. Damit hat der Bürgerbeteiligungsprozess zur Konzeption "Irslingen hat Zukunft – gut Leben und Wohnen im Alter" das erste große Etappenziel erreicht.

Das ursprüngliche Seniorenprojekt – es wurde nach und nach zu einer Bürgeraktion – startete im Jahr 2018 und wurde gemeinsam vom Ortschaftsrat und dem Kirchengemeinderat initiiert und mitgetragen. "Es war ein langer Weg, doch jetzt sind wir am Ziel und können als Verein die Projekte starten", freute sich Ortsvorsteher Klaus Häsler bei der Begrüßung der 37 interessierten Bürger.

Das förmliche Prozedere ging dann anschließend recht zügig über die Bühne. Der Koordinationskreis hatte gute Vorarbeit geleistet. Marion Faßbender-Finkler leitete die konstituierende Versammlung. Sie führte die Anwesenden durch die vereinsrechtlichen Paragrafen und erläuterte die Satzung.

Einfach und unkompliziert war die Aufgabe für Wahlleiter Harald Seeburger. Martin Bantle – er gehört dem Ortschaftsrat an und saß zwei Perioden lang im Gemeinderat – sowie Regina Lino Roeßle (stellvertretende Vorsitzende des Kirchengemeinderats) führen den neu gegründeten Verein gemeinsam als Doppelspitze. Die Kassengeschäfte übernimmt Peter Bantle. Für das Protokoll ist Elvira Schneider zuständig. Als Beisitzer fungieren Gerlinde Staiger, Heike Kleiner, Marliese Schwarz, Helmut Roeßle, Daniela Seeburger, Jürgen Würtenberger, Klaus Häsler und Marion Faßbender-Finkler. Letztere wurde vom Kirchengemeinderat dafür bestimmt.

Die Dorfgemeinschaft Irslingen ist zwar ein eigenständiger Verein, jedoch an die Kirchengemeinde St. Martin angebunden. Für dieses Modell hatte man sich im Vorfeld entschieden, wie schon bei der Informationsveranstaltung im Juli bekannt gegeben wurde. Für die Kassenprüfung stellten sich Monika Kammerer und Trude Schneider zur Verfügung.

"Wir wollen viele Bürger mit ins Boot nehmen und hoffen auf eine stattliche Mitgliederzahl", betonte Bantle nach seiner Wahl und sprach von einem guten Start. Er bat die anwesenden Mitglieder, im Ort kräftig die Werbetrommel zu rühren. "Wir werden unser Bestes geben", versprach Regina Lino Roeßle.

Keine Konkurrenz

Der in Gang gesetzte Bürgerbeteiligungsprozess, so waren ihre Worte zu interpretieren, sei mit der Gründung des Vereins nicht abgeschlossen. Sie forderte alle Bürger auf, sich weiterhin mit Vorschlägen und Ideen zu beteiligen. Die Dorfgemeinschaft werde keine Konkurrenz zu den anderen Vereinen im Ort darstellen, stellte Häsler fest. Diese arbeite vielmehr – wie im Satzungszweck verankert – mit den Vereinen wie auch mit den gemeindlichen und kirchlichen Einrichtungen in sozialen und kulturellen Angelegenheit eng zusammen.

Der neu gegründete Verein hat sich die Förderung der Jugend- und Altenhilfe und den Aufbau eines sozial-caritativen Netzwerks auf seine Fahnen geschrieben.

Die Versammlung legte sich auf einen Mitgliedsbeitrag von 15 Euro fest. Ehepaare, Lebenspartner oder Lebensgefährten bezahlen zusammen 25 Euro.

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