Erwin Müller von der Bürgerstiftung und Sabrina Müller vom Marketing der EGT an der neuen Radservicesäule beim Trimm-dich-Pfad im Hochwald Foto: Moser

Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist und im Pannenfall nicht das nötige Werkzeug dabei hat, kann nur hoffen, dass er in der Nähe des Trimm-dich-Pfads im St. Georgener Hochwald ist. Denn hier schafft die neu aufgestellte Radservicesäule Abhilfe.

St. Georgen - Lange haben die Verantwortlichen bei der Bürgerstiftung darauf gewartet, nun steht die Radservicesäule im Hochwald beim Trimm-dich-Pfad endlich. Immerhin rund 2700 Euro hat das gute Stück, das kleine und schnelle Reparaturen an Fahrrädern erleichtern soll, gekostet – ein Teil davon wurde über die Regio-Prämie der EGT finanziert, den Rest hat die Bürgerstiftung zugeschossen. Die nun neu aufgestellte Servicesäule ist bereits die zweite in St. Georgen: Sie bildet das Gegenstück zu jener am Klosterweiher, welche dort seit November vergangenen Jahres steht.

Für diese hat die Bürgerstiftung laut deren Vorsitzendem Erwin Müller bereits einige positive Rückmeldungen bekommen. Wie stark die Säule tatsächlich genutzt werde, sei natürlich schwer abzuschätzen, "aber man sieht doch immer mal wieder jemanden", dem die in die Säule integrierte Luftpumpe oder auch die Spezial- und Kombiwerkzeuge zugute kommen. Diese machen Erwin Müller zufolge nahezu jede Reparatur am Fahrrad möglich – vorausgesetzt natürlich, man hat die nötigen Ersatzteile.

Aufgestellt an einem "Sport-Hotspot"

Dass das Projekt endlich realisiert werden konnte, freut auch Sabrina Müller vom Marketing der EGT. Über die Regio-Prämie des Unternehmens, deren Höhe sich nach der Menge des in der jeweiligen Kommune abgenommenen Stroms und Gases richtet, wurde mit 2000 Euro der Löwenanteil der Kosten für die Säule finanziert. Sabrina Müller ist dankbar, mit der Bürgerstiftung einen Partner zu haben, der nah am Stadtgeschehen dran ist und weiß, wofür das Geld aus der Regio-Prämie sinnvoll genutzt werden kann.

Da spielt schon die Ortskenntnis eine Rolle, denn die Stelle im Hochwald ist aus Erwin Müllers Sicht eine ideale für die Radservicesäule, weil es sich um einen wahren "Sport-Hotspot" handle. In Zukunft könnte er sich aber noch weitere Radservicestellen zusätzlich zu der am Klosterweiher und der im Hochwald in St. Georgen vorstellen – etwa in der Innenstadt, nachdem die Sanierung des Marktplatzes abgeschlossen ist.