Die Seepromenade mutet aktuell sehr trist an: Die Weiden mussten aus Sicherheitsgründen weichen. Unsere Redaktion hat nachgehakt, wie es nun weitergeht.
Was seit Mai angekündigt und auch in der Presse immer wieder thematisiert wurde, ist nun geschehen: Die Weiden im Seepark wurden gefällt. Der Grund: Der Weidenbohrer hatte sie zu sehr geschädigt. Fabian Roßmanith vom Amt für Bauen und Umwelt, Abteilungsleitung Grün und Umwelt erklärt, wie es jetzt weitergeht.
Herr Roßmanith, wann wurde mit der Fällung der Weiden begonnen?
Die Weiden wurden am 8. Juli gefällt, am 9. Juli wurden die Stubben gefräst, die Löcher werden aktuell verfüllt. Bei den Fällungen ist die Stadt Lahr ihrer Verkehrssicherungspflicht den Bürgern gegenüber nachgekommen. Ganze Bäume und Äste drohten umzustürzen und auf den Weg zu fallen. Deshalb sind wir sehr froh, dass bei den starken Winden am 15. Juli die Bäum e nicht mehr standen.
Warum wurden auch Weiden gefällt, die für den Laien scheinbar noch gesund aussahen?
Bei allen Weiden wurden Schäden und Befall durch den Weidenbohrer festgestellt, deshalb mussten auch alle gefällt werden. Die Bäume wiesen unterschiedlich starken Befall und Schäden auf, die teilweise nicht beim Vorbeigehen oder von unten beziehungsweise von Weitem direkt erkennbar sind.
Wie geht es jetzt weiter? Sind Ersatzpflanzungen geplant?
Im Spätherbst/Winter 2024 ist die Ersatzpflanzung geplant, dabei werden circa 50 Bäume gepflanzt. Es wird eine diversifizierte Baumreihung neben dem Weg auf der Grünfläche geben. Bestehend aus klimaresistenten Sorten von Eiche, Magnolie, Tulpenbaum, Kirsche, Erle, Schnurbaum, Lederhülsenbaum. Diese Bäume bereichern unter anderem durch ihren langen Blühzyklus die Fauna der Stadtnatur.