Richtung Nordwesten. Die Flüchtlinge versuchen über Griechenland Mitteleuropa zu erreichen. Foto: dpa/Mohssen Assanimoghaddam

Vor einem Jahr öffnete die Türkei ihre Grenze zur EU für Flüchtlinge. Die meisten von ihnen kamen nicht über Griechenland hinaus.

Edirne - Ali glaubte, er hätte es geschafft. Vor einem Jahr hörte der junge Afrikaner in Istanbul, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Grenze zu Griechenland für Flüchtlinge geöffnet habe. Zusammen mit Freunden machte sich Ali auf den Weg und überquerte den Grenzfluss Maritsa. Zuerst lief alles nach Plan. Die Gruppe versteckte sich eine Woche lang in einem Wald nahe der Kleinstadt Komotini. Von dort aus wollten die Flüchtlinge weiter nach Westeuropa. „Deutschland und die Niederlande sind meine Traumländer“, sagt Ali. Doch die Reise dorthin blieb ein Traum. Griechische Soldaten entdeckten die Gruppe im Wald und schickten sie in die Türkei zurück. Nun wartet Ali auf die nächste Chance.

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