Der Zweitplatzierte (von links) Christian Schwarz (Hönes GmbH) und Sieger Jürgen Clute (Anton Schneider & Söhne Schonach) vor ihren prämierten Uhren Foto: Hans-Jürgen Kommert

Im Schwarzwaldmuseum in Triberg hatten Besucher rund ein halbes Jahr Zeit, aus zwölf besonderen Unikaten die „Kuckucksuhr des Jahres“ zu küren.

Es sei eine ganz schöne Zählerei gewesen: Insgesamt 9455 Besucher hatten abgestimmt, erzählte der Vorsitzende des Vereins die Schwarzwalduhr (VdS), Jürgen Clute (Kuckucksuhren Anton Schneider & Söhne Schonach).

 

Tribergs Bürgermeister Gallus Strobel freute sich über diese Veranstaltung: Der Schwarzwald sei als Marke weltbekannt – und die Schwarzwälder Kuckucksuhr gehöre traditionell dazu und sei ein Symbol des Schwarzwalds wie die Schwarzwälder Kirschtorte oder der Bollenhut. Im Museum sei man derzeit stets um Verbesserungen bemüht, Nikolaus Arnold habe schon das nächste Projekt im Auge, sobald die Ausstellung des VdS abgeräumt sei.

Arnold betonte, dass die Kuckucksuhr durchaus Weltmarke sei – und er verdeutlichte, wie sehr ihm die Ausstellung gefallen habe: „Ihr dürft jederzeit wiederkommen.“

Glücksfee Sarah Feis zieht Gewinner

Dann aber wurde der Gewinner des tollen Preises durch Glücksfee Sarah Feis gezogen – es ist Benoît Riethmuller aus dem benachbarten Frankreich.

„Die Wahl ist stets auch eine Leistungsschau. Obwohl nach wie vor Tradition und natürliche Materialien im Vordergrund stehen, gehen wir dennoch mit der Zeit“, betonten die anwesenden Aussteller. Die drei schönsten Uhren sind laut dem Publikum die „Uhr Nummer sieben“ (Platz drei), die Jürgen Clute (Kuckucksuhren Anton Schneider & Söhne Schonach) vorgestellt hat. Vor dieser liegt, zur Freude von Geschäftsführer Christian Schwarz, die Uhr der Hönes GmbH aus Titisee-Neustadt, knapp geschlagen von der Siegeruhr, die 1825 Stimmen auf sich vereinigen konnte. Und auch diese stammt aus Schonach, und auch von der Firma Anton Schneider: Doppelte Freude also für Geschäftsführer Jürgen Clute und seine Mitarbeitenden.