Das Photostudio Graner bringt mit einem Instagramvideo die Rottweiler Fasnetstradition vom Abstauben in die digitale Welt – mit vollem Erfolg.
Mehr als 89 000 Mal wurde das Reel von der Abstauberaussendung an Dreikönig in und vor dem Café Schädle auf Instagram angeklickt. 1600 Herzen leuchten unter dem Video. „Wahnsinn“, sagt Ralf „Rally“ Graner. Er ist mächtig stolz, auf das Echo, das das kurze Filmchen seines Mitarbeiters Maik Seidel ausgelöst hat.
Klar – der Foto- und Videograf, der übrigens 2022 Kammersieger wurde, hat einen professionellen Blick und weiß, wie man Szenen effektvoll einfängt. Die Fasnet ist ein Magnet. Und wer ihre emotionsgeladenen Bilder zu inszenieren weiß, der sorgt nicht nur dafür, dass die Vorfasnet mit tollen Bildern verkürzt wird, sondern geht viral.
Reels und Fotoaktion
Überhaupt ist das Photostudio Graner in den Tagen vor der Fasnet sehr aktiv. Seit einiger Zeit gibt es es – ebenfalls in den Sozialen Medien – „Freitags Fragen zur Fasnet“. Schantle, Fransenkleidle und Co. stellen Fragen zum Thema Fasnet, und die Community antwortet – darunter auch einige Exil-Rottweiler, wie Graner weiß.
Am Freitag nach dem Schmotzigen will die Graner-Crew mit einem weiteren Reel nachlegen. Das zeigt einen Rückblick des Narrensprungs 2025 und soll die Freude auf die bevorstehende Fasnet natürlich ordentlich anfeuern.
Außerdem hält Maik zusammen mit Kollegin Florentine im Studio auch am Fasnetsmontag die Stellung. Dort können sich Fransenkleidle, Federahannes und Co., die am Fasnetsmontag „d’Stadt nab jucket“ von 9 bis 12 Uhr gegen einen Obolus von 15 Euro fotografieren lassen. Das Bild gibt’s dann per Mail.
„Wir freuen uns riesig, jeder ist willkommen, ein Erinnerungsfoto machen zu lassen.“, sagt Graner.
Narrensprung ein Muss
Für die Aktion baut das Team den Eingangsbereich des Studios in der Unteren Hauptstraße um. Und wer sich fotografieren lässt, ist auf ein Schorle und alkoholfreies Getränk im Graner-Besen um die Ecke eingeladen.
Natürlich ist das Team dennoch auch im Narrensprung vertreten. Ein Muss. Schließlich habe Fasnets-Professor Werner Metzger einmal über Graners Fasnetsbilder gesagt: „Ralf Graner hat die Seele der Fasnet erfasst und nicht nur die Fassade.“ Und so ein Lob verpflichtet natürlich.