Olaf Scholz muss vor dem Untersuchungsausschuss über seine Rolle im Wirecard-Skandal Auskunft geben. Foto: dpa/Christophe Gateau

Der Wirecard-Skandal belastet den Wahlkampf des SPD-Kanzlerkandidaten, kommentiert Thorsten Knuf.

Berlin - Von einem „Showdown“ war zuvor die Rede, von der „Woche der Wahrheit“. Gemessen an den großen Erwartungen gerieten die Dinge am Ende doch eine Nummer kleiner. Der Untersuchungsausschuss im Bundestag zum Wirecard-Skandal hat in dieser Woche eine ganze Reihe prominenter Zeugen vernommen, allen voran Kanzlerin Angela Merkel, Wirtschaftsminister Peter Altmaier (beide CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Jeder Auftritt war für sich genommen etwas Besonderes. Es kommt nicht alle Tage vor, dass eine Regierungschefin oder ein Minister den Parlamentariern unter derartigen Bedingungen Rede und Antwort stehen muss.

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