Im Klettergarten „Abenteuer im Wald“ können sich Besucher in Höhen von bis zu 16 Metern durch die Bäume bewegen. Foto: Klettergarten

Durch die Baumkronen fliegen oder sich wie Tarzan von Ast zu Ast schwingen: Im Klettergarten „Abenteuer im Wald“ in Kenzingen können Besucher sich in Höhen von bis zu 16 Metern mit Sicherheitsgurt und Seilrolle von Stamm zu Stamm bewegen.

Wer keine Angst vor schwindelerregenden Höhen hat und für wen es auch mal etwas sportlicher zugehen darf, der kommt im Klettergarten „Abenteuer im Wald“ in Kenzingen auf seine Kosten. Zehn Parcours mit drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, einer Gesamtlänge von drei Kilometern und Höhen von bis zu 16 Metern laden in der Bombacher Straße beim Sportplatz zum Klettern ein.

 

„Unser Angebot richtet sich an alle sportlichen und outdoorbegeisterten Menschen, aber auch an Familien mit Kindern“, erklärt Andrea Hangs. Ihr Mann Thomas Hangs ist Geschäftsführer der Erlebnis GmbH mit Sitz in Seelbach, die den Kletterwald betreibt. Sie selbst ist dort für die Arbeit im Büro zuständig.

Die Parcours, die alle die Namen von Tieren tragen, setzen sich jeweils aus unterschiedlichen Kletterelementen und Seilbahnen zusammen.

Die Mindestgröße fürKletterer beträgt 1,30 Meter

Die „Eule“, der „Igel“ und die „Maus“ bieten einen leichten Einstieg, bei den Parcours „Fuchs“, „Falke“ und „Bussard“ kann in einem mittleren Schwierigkeitsgrad geklettert werden und schwer wird es bei den Parcours „Marder“, „Wolf“, „Adler“ und „Bär“. Es muss über Hängebrücken gegangen, durch Tunnel geklettert oder von Autoreifen zu Autoreifen geschwungen werden. An den Seilbahnen müssen sich die Besucher mit einer Seilrolle einhängen und können dann eine mal längere oder kürzere Abfahrt genießen. „Eingebaut in den Park ist außerdem unser Freifallgerät Powerfan“, erklärt Andrea Hangs. Von einer Plattform in einer Höhe von 12,5 Metern haben mutige Besucher dort die Möglichkeit, den Schritt in den freien Fall zu wagen. „Damit sich auch Jüngere bei uns aufhalten können, haben wir einen Kinderspielplatz“, sagt Andrea Hangs. Von dort könnten diejenigen, die selbst nicht klettern wollten, dem Treiben in den Bäumen zusehen. Sich durch die Bäume schwingen darf jeder, der mindestens 1,30 Meter groß und mindestens sechs Jahre alt ist. Kinder mit einer Größe von unter 1,40 Meter müssten jedoch in Aufsicht eines Erwachsenen klettern.

Trainer weisen dieBesucher vor Ort ein

„Bevor unsere Gäste losklettern dürfen, bekommen sie eine Sicherheitseinweisung von unseren Trainern“, berichtet die Expertin. Diese würden erklären, was beim Klettern wichtig sei und was beachtet werden müsse. „Nachdem man den Übungsparcours durchlaufen hat, darf man alleine loslegen“, sagt sie. Wer sich noch unsicher sei, könne den Übungsparcours auch ein zweites Mal klettern. Neben dem Waldklettergarten biete der Park auch erlebnispädagogisches Teamtraining an, bei dem Schulklassen, Firmen oder Vereine willkommen seien.

Viele Hängebrücken müssen im Kletterwald bezwungen werden. Foto: Kletterwald

Wer sich in den Pausen stärken möchte, kann sich am Kiosk auf dem Gelände mit Eis, Süßigkeiten und Getränken versorgen. „Oder man bringt ein eigenes Vesper mit, da haben wir nichts dagegen“, sagt Hangs. Außerdem gibt es zwei Grillstellen auf dem Gelände – eine kleine und eine große –, die gegen Entgelt und mit vorheriger Reservierung genutzt werden können. Die Saison im Waldklettergarten beginne jedes Jahr nach Ostern und gehe bis zum Ende der Herbstferien. „Wir haben aber keine festen Öffnungszeiten, man muss online über unser Buchungssystem einen Termin reservieren“, gibt Andrea Hangs Auskunft. Damit nicht alle gleichzeitig auf den Bäumen seien, sei die Anzahl der Gurte begrenzt und Spontanbesuche seien nicht möglich. Bei leichtem Regen könne geklettert werden, bei Sturm oder Gewitter müsse der Park schließen. „Wir informieren die betroffenen Gäste aber immer rechtzeitig über Schließungen.“

Informationen zur Buchung und Anfahrt

Homepage:
www.abenteuer-im-wald.de Buchungssystem: www.abenteuer-im-wald.de/de/besucherinfos/buchungskalender Anfahrt und Parken:
 Der Klettergarten „Abenteuer im Wald“ kann mit dem Auto von Kenzingen aus über die Bombacher Straße erreicht werden. Die Einfahrt zum Bombacher Sportplatz führt direkt zum Park. Vor Ort gibt es die Möglichkeit, kostenlos zu parken.

Preise:
 Im Einzeltarif zahlen Erwachsene 24 Euro, Schüler ab 16 Jahren, Studenten, Azubis und Rentner zahlen 22 Euro und 19 Euro müssen Kinder bis einschließlich 15 Jahren zahlen. Für Familien und Gruppen wird es etwas günstiger, zusätzlich wird ein Geburtstagstarif angeboten.

Jahreskarten:
 Für 359,5 Euro erhalten Familien eine Jahreskarte, die von maximal drei Personen genutzt werden kann. Jede weitere Person zahlt zusätzlich 41,5 Euro.

Bezahlung:
 Es kann vor Ort oder online bezahlt werden. EC-Kartenzahlung ist möglich.

Maximalgewicht:
 Klettern darf nur, wer nicht schwerer als 120 Kilogramm ist.