Ein gelungenes Debüt. Schwenningens neuer Point Guard Demarkus Stuckey (rechts, gegen Tony Hicks) führte in Bochum in knapp 35 Minuten Einsatzzeit Regie. Foto: Schwarzwälder Bote

In der ProA haben die wiha Panthers Schwenningen am Freitagabend beim VfL Bochum eine für die Play-off-Qualifikation nicht unwesentliche 73:91-Niederlage kassiert. Dennoch, die neuen Spieler Demarkus Stuckey und Robert Drijencic tun dem Team gut.

Bei den Panthers zählten die Neuzugänge Demarkus Stuckey und Robert Drijencic erstmals zum Kader. Point Guard Stuckey stand in der Starting-Five neben Quattarius Wilson, Leon Hoppe, Waverly Austin und Raiquan Clark und war lange auf dem Feld. Drijencic griff nach nur drei Minuten bereits in die Partie ein. Der zuletzt verletzte Spielmacher David Cohn war eigentlich auch im Schwenninger Aufgebot zurückerwartet worden, doch er war von Coach Alen Velcic nicht berücksichtigt worden.

Der ProA-Aufsteiger Bochum führte nach 116 Sekunden nach einem Blitzstart mit 8:0, bevor Alen Velcic eine Auszeit nahm. Diese fruchtete. Das Spiel der Gäste wurde insgesamt stabiler und in der Offense effizienter. Die SparkassenStars führten zwar nach dem ersten Viertel mit 22:16, doch die Panthers waren nun gut im Spiel drin.

Starke Zweiwurf-Quote

Das Geschehen im zweiten Viertel verlief ausgeglichen. Die Neckarstädter zeigten in ihrer Offense eine effizientere Spielweise als in den vergangenen Wochen, auch wenn noch der eine oder andere spielerische Kommunikations-Fehler passierte. Aber aus der Distanz gut treffende Bochumer hatten in diesen zweiten zehn Minuten immer gute Antworten parat, wenn die Partie enger wurde. 2:16 Minuten vor der Pause hatten die Panthers beim 42:42 erstmals ausgeglichen. Doch die Gastgeber setzten sich bis zur Halbzeit noch mit 52:44 ab. Bemerkenswert aber zu diesem Zeitpunkt aus Schwenninger Sicht: 70 Prozent Erfolgsquote bei den Zweier-Würfen in den ersten 20 Minuten!

Bochumer agieren stabil

Im dritten Viertel verteidigten gut spielende SparkassenStars weiter ihren Vorsprung (58:51 nach 24 Minuten). Die Panthers blieben dennoch dran. Mit dem letzten Wurf in diesem Abschnitt gelang Bochums Dominic Green noch das 71:66.

Im Schlussabschnitt bauten die Gäste insgesamt nun entscheidend ab, agierten teilweise zu hektisch. Bei den überzeugenden Bochumern kam nun auch das Wurfglück in den wichtigen Momenten dazu. Am Ende stand ein verdienter 91:73-Sieg für die VfL-Spieler. Aber die Zeit könnte noch für dieses neuformierte Panthers-Team sprechen.

Paderborn kommt

Für die Panthers geht es am Sonntag (17 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Paderborn weiter. Die Ostwestfalen standen vor dem Wochenende auf dem guten fünften Platz. Am 5. November setzten sich die Panthers mit 92:86 in Paderborn durch. Die Baskets waren mit einem runderneuerten Kader unter Coach Steven Esterkampf in die neue Saison gestartet. Primäres Ziel war für Paderborn zunächst der Klassenerhalt. Bester Scorer bei ihnen ist aktuell Jordan Barnes mit 17,07 Punkten im Schnitt.