Lasst unsere Führer frei – fordern Demonstranten in Yangon.a Thailand Foto: dpa/Robert Bociaga

In Myanmar wütet das Militär. Die Lage in der Region ist so verworren, dass es gute Chancen hat, damit durchzukommen, kommentiert Christian Gottschalk.

Stuttgart - Die Menschen in Myanmar gehören zu den freundlichsten auf der Welt. Und inzwischen auch wieder zu den bedauernswertesten. Gerade einmal etwas mehr als zehn Jahre durfte der Großteil der Bewohner in dem Vielvölkerstaat den Duft der Freiheit schnuppern. Nun fliegen ihnen wieder Gewehrkugeln entgegen. Das Militär in Myanmar hat zwar nie von der politischen Macht gelassen, aber es hat sich zurückgehalten, und darauf konzentriert, Geschäfte zu machen. Wirtschaftlich sind die Uniformträger nie auch nur einen Schritt zurückgegangen, ihnen gehören weite Teile des Landes. Nun sind die Generäle auch wieder auf der politischen Bühne präsent, und agieren völlig enthemmt mit einem Feuerbefehl gegen das eigene Volk.

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