Giovanni Zarrella präsentierte in Offenburg „Die große Weihnachtsshow“. Zahlreiche Prominente Gäste unterstützten ihn dabei, Spenden für den guten Zweck zu sammeln.
„Wir läuten die Weihnachtszeit gemeinsam ein. Und das aber so, wie man es in der Welt auch tun sollte – miteinander. Nicht nur für sich selbst, für die eigene Familie und für die eigenen Freunde, sondern darüber hinaus auch für Menschen, die Hilfe benötigen. Es soll ein Abend voller wunderschöner Musik und vertrauter Lieder sein, schöner Weihnachtssongs, die man gerne mitsingt und die Vorfreude machen auf das, was 20 Tage danach passiert, nämlich das Weihnachtsfest“, stimmt Moderator Giovanni Zarrella das Publikum auf den Abend ein.
„Die große Weihnachtsshow“ präsentiert er live aus der Messe Offenburg – mit einem stimmungsvollen Musikprogramm, das nicht nur Freude schenken, sondern auch Gutes bewirken wollte. Im Mittelpunkt stand nicht nur die Magie des Weihnachtsfests und dessen besonderer Musik, sondern auch der Wunsch, gemeinsam etwas für Hilfsprojekte von „Misereor“ und „Brot für die Welt“ zu bewegen.
Deshalb stellten sich neben den Musikgästen auch Prominente aus Unterhaltung und Sport in den Dienst der guten Sache und nahmen telefonisch Spenden entgegen.
Nationaltorhüter Baumann nahm Spenden entgegen
Die „No Angels“ sorgten sowohl für den Auftakt als auch für den Abschluss der Show. Die vier Sängerinnen waren ganz in weiß gekleidet – sie erinnerten an Engel. Alle Künstler sangen Weihnachtslieder. Andreas Gabalier stand, wie man es von ihm kennt, mit einer kurzen Lederhose auf der Bühne . Umringt war er von Tänzerinnen in Weihnachtskleidchen. Howard Carpendale sorgte für einen Schmunzelmoment beim Publikum. Er begann zu singen, obwohl er kein Mikrofon in der Hand hielt. Als alter Showprofi lächelte er den Fauxpas souverän weg .
Zwischen den Auftritten der Musiker ging Giovanni Zarrella zu den Prominenten, die die Spendenanrufe der Zuschauer entgegennahmen und plauderte mit ihnen. Neben dem Nationaltorwart Oliver Baumann und dem Kultmusiker Henning Krautmacher von der Band Höhner saßen unter anderem die zweifache Olympiasiegerin im Bahnradfahren, Kristina Vogel, und die ehemalige Biathletin Kati Wilhelm an den Telefonen.
Einen großen Auftritt hatte der Ortenauer Gospelchor „Golden Harps“. Gemeinsam mit dem ersten DSDS-Gewinner Alexander Klaws legten sie einen emotionalen Auftritt hin. Er sang „Hört der Engel helle Lieder“. Unterstützt wurde er von den 21 Männern und Frauen des Chors mit ihren kräftigen Stimmen. Das war für viele ein echter Gänsehautmoment. Die Zuschauer waren begeistert und applaudierten lautstark.
Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt von Weltstar Eros Ramazotti. Vor allem das weibliche Publikum war ganz verzückt und begrüßte den Italiener mit tosendem Jubel. Er präsentierte ein Medley seiner größten Hits. Die Zuschauer im Saal standen auf, tanzten und klatschten hingerissen. Nach seinem Auftritt lud Zarrella ihn zum Gespräch auf seine Couch ein. Ramazotti erzählte, dass er häufig Gast bei „Wetten, dass..?“ mit Thomas Gottschalk war und er von seiner Krebserkrankung gehört habe. Er wünsche ihm alles Gute und sende ihm eine Umarmung. Die Menschen waren von seinen Worten sehr ergriffen und klatschten Beifall.
Anonyme XXL-Spende überrascht
Höhner-Sänger Henning Krautmacher erzählte, dass ihn jedes einzelne Telefonat sehr berührt habe und er Spendenanrufe zwischen zwei und 200 Euro entgegennehmen durfte. Moderator Zarrella hatte dann noch eine Überraschung zu verkünden: Eine anonyme Spenderin überwies 500 000 Euro. Am Ende der Spendengala kamen so über 3,6 Millionen Euro zusammen.
„Ich bin so unglaublich dankbar“, sagte Dagmar Pruin, Präsidentin von „Brot für die Welt“. „Schreibt die Welt nicht ab, schreibt sie um“, appellierte sie an die Menschen. „Wir haben heute die Welt umgeschrieben.“ Auch Andreas Frick, Hauptgeschäftsführer von „Misereor“, war voller Dankbarkeit und sprach von einem „Netzwerk der Hoffnung“. Zum Abschluss versammelten sich alle beteiligten Prominente und Künstler gemeinsam auf der Bühne.
Die Hilfsorganisationen
2919 Projekte unterstützte „Brot für die Welt“ eigenen Angaben nach 2024 in 81 Ländern. Gemeinsam mit Partnerorganisationen rund um den Globus bekämpft die Organisation Hunger, Armut und Ungerechtigkeit. „Misereor „ setzt sich weltweit gegen Elend, für Menschenrechte und für Klimagerechtigkeit ein.