Roswitha und Heinz Schumacher sind seit 60 Jahren verheiratet.
Ihre Diamantene Hochzeit feierten Roswitha und Heinz Schumacher am 15. April. Nach 60 gemeinsamen Ehejahren räumt das Jubiläumspaar ein: „Die Liebe war der Anfang – und ist geblieben.“ Wichtig sei es beiden stets gewesen, dem anderen vertrauen zu können, über alles zu reden und auch Sorgen miteinander zu teilen.
Heinz Schumacher wuchs in Loßburg-Rodt auf. Von 1958 bis 1961 absolvierte er im „Dreikönig“ in Freudenstadt eine Lehre zum Koch. In der Sommersaison arbeitete er zuhause, in der Wintersaison teils in renommierten Häusern in Garmisch, Oberstaufen, aber auch in der Region. Roswitha Schumacher wurde in Altenburg bei Leipzig geboren und wuchs in Rees am Niederrhein auf. Von 1961 bis 1964 absolvierte sie in Wesel eine Lehre zur Köchin. Ab 1964 wurde das Parkhotel Lieb in Freudenstadt ihre Arbeitsstelle.
Die beiden lernten sich 1964 in der „Zwitscherstube“ des Hotels Waldlust in Freudenstadt kennen. Am 15. April 1965 heirateten sie in Rodt standesamtlich. Den kirchlichen Segen erteilte Pfarrer Max Lange in der ehemaligen evangelischen Kirche in Rodt.
Weingut in Italien
1972 legte Heinz Schumacher in Baden-Baden seine Prüfung zum Küchenmeister ab. Folgend war er mit seiner Ehefrau von 1972 bis 1977 im VdK-Kurheim Alttann bei Bad Waldsee tätig. Am 15. April 1977 übernahmen sie das Haus Schönblick in Rodt bis zu dessen Schließung im November 2003. Darauf folgend wurde Allmersbach im Tal zur neuen Heimat. Dort wohnte ihre Tochter.
In der Ehe wurden zudem zwei Söhne geboren. Inzwischen erfreuen drei Enkel und zwei Urenkel das Leben ihrer Urgroßeltern. 2017 zog das Paar nach Freudenstadt zu einem der Söhne zurück. Zum Leidwesen der Eltern zog der älteste Sohn Harald nach Piemont in Italien, nachdem er seine Fußballschule in Freudenstadt verkauft hatte. Und so hat das Jubiläumspaar seine Diamantene Hochzeit auch in Italien gefeiert, wo der Sohn derzeit ein Weingut umbaut.
Urlaub in den Bergen
Wenn es die Arbeit zuließ, haben beide gerne Urlaub in den Bergen gemacht, aber auch Wanderungen im Schwarzwald standen bei ihnen hoch im Kurs. Dieser Tage genießen sie im Garten die Sonne und die Natur. Kochen bereitet ihnen weiterhin Freude, aber auch Basteln und Holzarbeit. Einmal im Monat besuchen sie den Kochlöffeltreff im „Ringhof“.