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DFB-Präsident Theo Zwanziger erklärt seinen Rücktritt

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Theo Zwanziger wird dem Deutschen Fussball-Bund nach 2013 nicht mehr als Präsident zur Verfügung stehen. Dies gab der 66-Jährige am Freitagabend auf der Jahresabschlussfeier des Verbands in Frankfurt am Main bekannt. Foto: dapd

Berlin - Müde von der Dauerkritik an seiner Amtsführung hat DFB-Präsident Theo Zwanziger seinen vorzeitigen Rücktritt im Oktober 2012 angekündigt. "Diese Entscheidung ist seit langem vorbereitet", sagte der 66-Jährige am Freitagabend auf der Internetseite des Deutschen Fußball-Bundes.

Noch vor Weihnachten will Zwanziger den Verbandsspitzen einen Nachfolger vorschlagen. Als einer der möglichen Kandidaten gilt DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach.

Seit 2004 steht er an der Spitze des DFB

Zwanziger war in den vergangenen Monaten immer wieder wegen seines Umgangs mit den Problemen des DFB angegriffen worden und machte in seiner Rücktrittserklärung dem Ärger darüber Luft. "Das kostet schon eine Menge Kraft", bekannte er. Seine Amtszeit endet eigentlich 2013. Für einen reibungslosen Übergang strebt er aber einen früheren Wechsel an. "Wenn es nach mir persönlich geht, dann im Oktober 2012", sagte Zwanziger. Seine Aufgaben in den Exekutiven der internationalen Verbände Uefa und Fifa will er weiter wahrnehmen.

"Ich weiß, wann für mich persönlich mit einer bestimmten Epoche Schluss sein muss. Und nachdem ich sie schon einmal verlängert habe, ist dieser Zeitpunkt nunmehr endgültig gekommen", erklärte Zwanziger. Seit 2004 steht er an der Spitze des DFB - zunächst gemeinsam mit Gerhard Mayer-Vorfelder - seit 2006 als alleiniger Präsident. "Ich sehe zumindest im nationalen Bereich für mich persönlich keine großen Herausforderungen mehr", schrieb er nun in einem Gastbeitrag für die "Rhein-Zeitung".

Joachim Löw überrascht über Zwanzigers Entscheidung

In den kommenden Wochen will der Jurist mit Niersbach, Schatzmeister Horst R. Schmidt und den Präsidenten der Mitgliedsverbände über eine Nachfolgeregelung sprechen. Er hoffe auf eine schnelle Einigung. "Ich bin seit einigen Monaten diesbezüglich mit einer Persönlichkeit im Gespräch, die ich für sehr geeignet halte. Einen Namen möchte ich aber noch nicht nennen", verriet Zwanziger.

Überrascht und mit Bedauern reagierten Bundestrainer Joachim Löw und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff auf den angekündigten Rücktritt. "Wir haben mit Dr. Zwanziger immer gut zusammengearbeitet, wenn es um die Interessen der Nationalmannschaft ging", sagte Löw im Anschluss an die EM-Auslosung in Kiew. "Wir kennen die genauen Hintergründe der Entscheidung nicht. Wir bedauern diesen Schritt, aber respektieren eine persönliche Entscheidung." Bierhoff ergänzte, dass Zwanziger die Nationalmannschaft stets unterstützt habe "und wir haben sein Engagement geschätzt."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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