Der SC Freiburg hat den Vertrag mit seiner Nummer zwei im Tor verlängert. Florian Müller, Held im Pokal-Viertelfinale, bleibt beim Sport-Club.
Seit 2023 spielt Florian Müller beim SC Freiburg – und wird das auch in der kommenden Saison machen. Denn wie der Bundesligist am Dienstag bekanntgab, hat der Torwart, der zuvor für den VfB Stuttgart und den FSV Mainz 05 spielte, seinen Vertrag verlängert. Über Laufzeit und weitere Details machte der Verein wie gewohnt keine Angaben.
Für den Sport-Club war Müller bislang 47 Mal im Einsatz, viele dieser Spiele absolvierte er in der Saison 2020/21. Damals war der heute 28-Jährige von Mainz nach Freiburg ausgeliehen und vertrat in dieser Spielzeit den damals lange verletzten Stammkeeper Mark Flekken.
Zur Saison 2023/24 kam er zurück in den Breisgau und wurde die etatmäßige Nummer zwei hinter Noah Atubolu, den der damalige Trainer Christian Streich zum Stammkeeper beförderte.
Sportdirektor spricht in den höchsten Tönen über Florian Müller
„Flo ist zuallererst ein sehr guter Torhüter. Wenn ein Spieler darüber hinaus seine Charaktereigenschaften so wie er in das Torwart-Trio und die gesamte Mannschaft einbringt, ist es nahezu perfekt“, sagt Sportdirektor Klemens Hartenbach. „Wir freuen uns sehr über die Verlängerung mit Flo, in dem Wissen, uns jederzeit auf ihn verlassen zu können.“
Das sagt der Keeper zu seiner Verlängerung
Florian Müller selbst sagt: „Wir arbeiten hier gut im Team, ohne dass ich meine persönlichen Ziele und Ambitionen aus den Augen verliere. Zudem fühle ich mich im Verein und in der Stadt richtig wohl. Ich will weiterhin meinen Teil dazu beitragen, dass wir als Mannschaft erfolgreich unterwegs sind.“
Im DFB-Pokal avancierte Müller zum Matchwinner des SC Freiburg
In dieser Spielzeit ist Müller beim SC Freiburg so etwas wie der „Pokaltorhüter“, in drei von vier Partien im DFB-Pokal stand der 28-Jährige zwischen den Pfosten. Erst vor zwei Wochen avancierte er im Viertelfinale mit zwei gehaltenen Strafstößen im Elfmeterschießen gegen Hertha BSC Berlin zum Freiburger Matchwinner.
Ob er auch im Halbfinale im Tor stehen wird, ist noch offen
Ob er auch im Halbfinale gegen sein Ex-Club VfB Stuttgart im Kasten stehen wird, ist noch nicht bekannt. Trainer Julian Schuster wird diese Entscheidung – wie auch schon in den vorherigen Runden – erst kurzfristig treffen. Mit seinen Leistungen in der bisherigen Pokalsaison hat Müller auf jeden Fall beste Werbung in eigener Sache betrieben.