Foto: Lehmann

Zum zehnten Mal fand Deutschlands größter Ape-Treff in Altenheim statt. 88 angemeldete Teilnehmer und zahlreiche unangemeldete Ape-Freunde sowie weitere Gäste trafen sich, um sich über das dreirädrige Gefährt auszutauschen.

„Wir Ape-Fahrer haben alle etwas gemeinsam – wir haben ein Rad ab“, sagte Torsten Briese mit einem Lächeln gegenüber unserer Redaktion. Das dreirädrige Fahrzeug ist bei den Fans einfach Kult und wird in verschiedenster Form aus- und umgebaut. Vom Eisfahrzeug über eine Art Cabrio bis hin zum Aufbau mit Zelt war so manches Exemplar in Altenheim beim Ape-Treffen zu sehen. Hinzu kamen auffällige Dekorationen und Lackierungen. Die Ape-Freunde Ortenau können somit einmal mehr auf ein vielseitiges und erfolgreiches Ape-Treffen zurückblicken.

 

Zum zehnten Mal haben Torsten Briese und Rainer Stellinger das Treffen in Altenheim organisiert und ein Programm für die Gäste zusammengestellt. Auftakt war am Donnerstag mit der Anreise der Teilnehmer, die teilweise sogar 600 Kilometer mit der Ape auf sich nahmen. Eine Strecke, für die es einige Zeit braucht. Nach einem gemütlichen Beisammensein im Kreise der Ape-Freunde ging es für die Liebhaber des italienischen Kleintransporters am Freitag zur Ausfahrt ins Elsass. Nach einer Tour durch das Ried ging es in Nonnenweier über die Grenze und entlang des Rheins, über die Fähre Kappel ging es zurück nach Deutschland und wieder nach Altenheim. „Es war ein tolles Bild auf der vollen Fähre“, sagte Briese, der die Ausfahrt mit insgesamt 56 Fahrzeugen als vollen Erfolg bezeichnete.

Am Abend holten sich die Liebhaber der Ape bei den sogenannten Benzingesprächen Anregungen und Ideen, wie die eigenen Fahrzeuge aus- und umgebaut werden können. Es ging um Ersatzteile oder einfach um Erlebtes rund um das gemeinsame Hobby. Am Samstag wurden insbesondere auch die externen Gäste eingeladen – Freunde und Besucher konnten sich die Fahrzeuge anschauen.

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Ein Gebraucht-Teile-Markt, eine Fahrzeugausstellung, Rundfahren und ein Geschicklichkeitsfahren rundeten das Programm ab. So mancher Besucher bestaunte die liebevoll umgebauten Fahrzeuge und warf einen Blick ins Innere oder führte ein Gespräch mit den Haltern. Auch die Rundfahrten wurden gerne angenommen. Beim Geschicklichkeitsfahren galt es für die Teilnehmer, einen Parcours zu absolvieren und so genau wie möglich zu sein – etwa beim Befüllen einer Gießkanne per Zugleine, die mit der Ape gezogen werden musste, beim Einschätzen von Abständen oder beim Ausbalancieren einer Schaukel. So galt es, einiges an Augenmaß und Geschick zu beweisen.

Seit dem Jahr 2018 trägt das Treffen in Altenheim den Titel größtes Ape-Treffen Deutschlands. Damals wurde der Rekord aufgestellt und ist seither ein beliebter Anzugspunkt. Heiß begehrt sind auch die Aufkleber „Ich war dabei“, wie Briese betonte. Besonders in diesem Jahr war, dass viele neue Teilnehmer dabei waren. „Rund 70 Prozent der Ape-Begeisterten waren neue Gesichter“, so der Organisator. Auch seien einige jüngere Gesichter wieder auf dem Platz. Neben den großen Ape-Treffen wird regelmäßig zu Stammtischen und Ausfahrten eingeladen, um mit Gleichgesinnten in Kontakt zu bleiben.

Ape-Freunde Ortenau

Die IG Ape-Freunde Ortenau wurde im Jahr 2013 gegründet und organisiert sich als lockere Gruppierung ohne feste Vereinsstrukturen. Zum zehnten Mal wurde zu Deutschlands größtem Ape-Treffen nach Altenheim eingeladen, zu dem Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz anreisen.