Zur Deutschland-Tour gibt es zahlreiche Meinungen. Foto: SWB

Zum Aufwand für die Deutschland-Tour schreibt unser Leser Bernd Smykala.

Ich habe den Leserbrief von Herrn Klaiber in der Ausgabe vom 28. August gelesen. Besser hätte man es, glaube ich, nicht auf den Punkt bringen können.

 

Ich habe im Vorfeld den riesengroßen Aufwand wahrgenommen mit großflächigen Absperrungen vieler Straßen und vielversprechenden Ankündigungen über das Groß-Ereignis in den Printmedien.

Meinen Wochenmarkt-Besuch am Samstag Morgen musste ich umorganisieren. Es gab mit dem Auto kein Durchkommen.

Hohe Erwartungen

Die Erwartungen betreffend des Ereignisses und auch der Fernsehübertragung waren bei mir sehr hoch. Um so herber war die Enttäuschung über die sehr lieblose Berichterstattung, in der Villingen als Etappenziel sehr schlecht wegkam.

Auch wenn ich Rottweil, das ja nur eine von vielen Stationen war, die Werbung wirklich gönne – Villingen hätte so etwas auch gut getan. Der Fernseh-Zuschauer konnte über das Etappenziel Villingen erfahren, dass Villingen badisch ist, wohingegen Schwenningen württembergisch ist. Mehr nicht.

Von „schönen Luftaufnahmen der Stadt und bestem Licht auf Villingen“ zur Image-Pflege konnte gar keine Rede sein. Ich frage mich: War das retrospektiv wirklich den enormen (finanziellen) Aufwand wert?

Bernd Smykala, Villingen-Schwenningen

Schreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.