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"Deutschland sucht den Superstar" Schmusehesse Severino holt den Titel

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Konfettiregen für Severino: Er ist Deutschlands neuer Superstar. Foto: dpa

Bremen - Severino Seeger ist vor wenigen Monaten Vater geworden. Statt Windeln zu wechseln, wird er in nächster Zeit wohl viele Autogramme schreiben. Der 27-Jährige hat gerade die Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ gewonnen. Vor ihm liegt ein eigener Plattenvertrag - und der Traum vom großen Ruhm.

„Ich bin sprachlos“, sagt er nach dem Sieg in Bremen. Jetzt will er erstmal feiern, mit einem kühlen Bier. Doch gleich am Montag soll es beginnen, das neue Leben als Star.

Als das größte „DSDS“-Finale aller Zeiten kündigt der Privatsender RTL die dreistündige Live-Sendung aus der Bremer Stadthalle am Samstagabend an. Nicht nur Millionen Fernsehzuschauer, sondern auch rund 11.000 reale Zuschauer müssen die drei letzten verbliebenen Gesangstalente auf der Bühne überzeugen. Neben Severino Seeger aus dem hessischen Wächtersbach haben es auch der Blumenverkäufer Antonio Gerardi und die Schülerin Viviana Grisafi in die Endrunde geschafft.

Sicherheitsvorkehrungen verschärft

Kurz vor der Sendung musste RTL die Sicherheitsvorkehrungen in der Halle hochfahren. ProSieben hatte zwei Tage zuvor das Finale von Heidi Klums „Germany’s next Topmodel“ in Mannheim abbrechen müssen, weil es eine Bombendrohung gegeben hatte. Ein mulmiges Gefühl hat Silvia Kroboth in Bremen trotzdem nicht. Vorsichtshalber zu Hause bleiben? „Niemals“, sagt sie. Seit Jahren sind sie und ihre Tochter Jenifer treue Fans der Castingshow. „Das ist unser Ding.“ Schnell kaufen beide noch ein pinkes Fanshirt. Dann geht es ab in die Halle.

Dance-Hits und gefühlvolle Balladen wechseln sich auf der Bühne ab. Die Zuschauer feuern ihre Favoriten an - so laut, dass die Worte der Jurymitglieder in der Arena manchmal kaum zu verstehen sind. Neben dem ewigen Dieter Bohlen sind diesmal die Sängerin Mandy Capristo, DJ Antoine und Schlagersänger Heino mit dabei, der die Auftritte „affengeil“ und „supergeil“ findet. Als Severino Seeger „Unchained Melody“ von The Righteous Brothers singt, fliegen Herzkissen und Rosen auf die Bühne. Fans schwenken Plakate und bunte Leuchtstäbe. „In der ganzen Staffel hast Du Gänsehaut geliefert“, lobt Bohlen dessen Gesangsqualitäten.

Teenager drängen sich in den Pausen an dem Absperrband im Vorraum, hinter dem die drei Kandidaten nach ihren Auftritten verschwinden. Mit ihren Handys machen sie Fotos davon, wie die 17-jährige Viviana zurück in ihre High-Heels schlüpft.

Bald schon wieder vergessen?

„Viviana, Du siehst gut aus“, ruft ein Mädchen. Wie Stars können sich die drei Finalisten schon vor dem Ende der Sendung fühlen. Doch in ein paar Monaten könnten sie schon wieder vergessen sein. Denn eine große Karriere haben die meisten „Superstars“ nicht hingelegt.

Das ist auch Severino klar. Seit er 14 Jahre alt ist, hat der Sohn eines Italieners dafür gekämpft, auf den großen Bühnen auftreten zu können. „Dieses harte Stück Arbeit hat sich ausgezahlt“, sagt er nach seinem Sieg. Neben dem Plattenvertrag gewinnt er auch 500.000 Euro. Für ihn jedoch kein Grund abzuheben. Der 27-Jährige will jetzt weiter an seiner Karriere arbeiten und das Geld gut anlegen. „Damit es irgendwann mal mehr wird.“

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