Demis Volpi vom Stuttgarter Ballett bekommt den Deutschen Tanzpreis. Foto: dpa/Ballett Stuttgart

Für seinen "frischen, innovativen Umgang mit dem klassischen Tanzvokabular" bekommt der Stuttgarter Demis Volpi den Deutschen Tanzpreis in der Kategorie "Zukunft" verliehen.

Für seinen "frischen, innovativen Umgang mit dem klassischen Tanzvokabular" bekommt der Stuttgarter Demis Volpi den Deutschen Tanzpreis in der Kategorie "Zukunft" verliehen.

Stuttgart - Der junge Stuttgarter Tänzer und Choreograph Demis Volpi wird mit dem Deutschen Tanzpreis in der Kategorie „Zukunft“ ausgezeichnet. Die Arbeiten des 28 Jahre alten Argentiniers zeichneten sich „durch überwältigenden Reichtum an Fantasie aus“, teilte der Förderverein Tanzkunst Deutschland am Donnerstag mit. Volpis choreographische Handschrift durchziehe „einen frischen, innovativen Umgang mit dem klassischen Tanzvokabular“. Mit seiner Variante des Preußler-Klassikers „Krabat“ kam im März Volpis erstes abendfüllendes Ballett auf die Bühne. Seither ist er Haus-Choreograph in Stuttgart.

Der Deutsche Tanzpreis 2014 geht an Bertram Müller, den langjährigen Intendanten des Tanzhauses NRW in Düsseldorf. In 35 Jahren habe der 67-Jährige eine einzigartige neue Struktur für den Tanz in Europa geschaffen, hieß es. 1977 gründete Müller das Kulturzentrum „Werkstatt“, 1998 entwickelte sich daraus das Tanzhaus NRW. Die Preisverleihung findet am 8. März im Aalto-Theater Essen statt. Mit dem Preis ehrt der Verein jährlich das Lebenswerk herausragender Personen aus der Tanz-Szene.

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