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Deutscher Buchpreis Auf der Longlist stehen Stanisic und Hettche

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Der Deutsche Buchpreis gehört zu den renommiertesten Literaturauszeichnungen. Foto: Börsenverein des Deutschen Buchh

20 Bücher für den Deutschen Buchpreis nominiert worden. Einige der Autoren standen schon in früheren Jahren auf der Longlist. Andere sind überraschend nicht dabei.

Frankfurt/Main - Beim Deutschen Buchpreis treten in diesem Jahr Sasa Stanisic und Thomas Hettche mit ihren neuen Werken an. Im Wettbewerb um den besten deutschsprachigen Roman veröffentlichte die Jury am Mittwoch eine Longlist mit 20 Titeln von renommierten Autoren bis hin zu Debütanten.

Nicht auf der Liste stehen die neuen Romane von Martin Mosebach und Wilhelm Genazino, die beide Büchner-Preisträger sind. Am 10. September wird die Longlist auf sechs Titel reduziert. Aus ihr wird am 6. Oktober, dem Vorabend der Frankfurter Buchmesse, der Sieger ermittelt.

Geschafft in die Longlist haben es auch Angelika Klüssendorf, Michael Köhlmeier, Charles Lewinsky, Ulrike Draesner, Marlene Streeruwitz, Heinrich Steinfest, Lutz Seiler oder Feridun Zaimoglu mit ihren neuen Romanen. Die Bandbreite der Titel reicht vom Gegenwartsroman bis hin zu historischen Stoffen.

"Wir wollten eine große Vielfalt haben", sagte die Sprecherin der siebenköpfigen Jury, die Berliner Kritikerin Wiebke Porombka.

Stanisic hat für seinen uckermärkischen Provinzroman "Vor dem Fest" bereits den Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse in diesem Jahr gewonnen. Hettche, der bereits 2006 im Finale des Deutschen Buchpreises stand, hat für sein im September erscheinendes Buch "Pfaueninsel" viel Vorschusslorbeeren erhalten.

Klüssendorf, die schon 2011 mit ihrem DDR-Roman "Das Mädchen" für den Deutschen Buchpreis nominiert war, hat es mit ihrem Fortsetzungsroman "April" erneut geschafft.

Insgesamt hatte die Jury 176 Titel von Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gesichtet. Auf der Longlist stehen praktisch nur große Verlage. Kiepenheuer & Witsch ist mit drei Romanen vertreten.

Der Deutsche Buchpreis gilt als die Literaturauszeichnung mit der größten Publikumsresonanz in Deutschland. Der Gewinner erhält 25.000 Euro, die restlichen fünf Finalisten 2500 Euro.

Der vom Dachverband der deutschen Buchbranche organisierte Preis wird in diesem Jahr zehn Jahre alt. Im vergangenen Jahr wurde Terézia Mora für den Roman "Das Ungeheuer" ausgezeichnet. Die Kritiker-Jury wird jedes Jahr neu gewählt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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