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Deutsche Musik Peter Maffay darf nicht in Rente gehen

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Peter Maffay, der erfolgreichste Solokünster des Jahres 2010 Foto: dpa

Stuttgart - Deutsche Musik ist beliebt wie selten zuvor. Der Marktanteil sei in diesem Jahr bundesweit auf über 50 Prozent gestiegen, sagt der Geschäftsführer von Sony Music Entertainment, Edgar Berger. Peter Maffay habe mit "Tattoos" in diesem Jahr das beliebteste Album eines Solokünstlers produziert; es sei rund 430.000-mal verkauft worden. Wegen des Erfolgs haben Sony Music und Maffay den Vertrag bis zum Jahr 2022 verlängert.

Berger fordert die Rundfunksender auf, diese Entwicklung im Programm besser abzubilden. "Die Menschen kaufen mehr deutsche Titel, als sie im Radio hören." So seien zwar 30 der 100 beliebtesten Alben deutschsprachig. Im Radio treffe dies aber nur auf neun der 100 am meisten gespielten Titel zu. "Wir setzen auf deutsche Musik, aber die Branche bringt zu wenig neue Künstler hervor. Wir können dies beeinflussen. Dazu brauchen wir Unterstützung auch vom Radio." Für 2011 kündigt Berger neue Alben von Ina Müller, Clueso, Joy Denalane, Eisbrecher, Udo Jürgens, Peter Maffay und Annett Louisan an.

Illegale Downloads machen Industrie zu schaffen

Bei den Singles setzte sich im Gesamtjahr nach Angaben des Unternehmens die kolumbianische Popsängerin Shakira durch, die ihren Fußball-WM-Sommerhit "Waka Waka" rund 680.000-mal verkaufte. "Das ist der meistverkaufte Song des Jahres in Deutschland", betont Berger. Von den Singles würden inzwischen 80 Prozent digital verkauft. "Allerdings kommen auf einen bezahlten Kauf im Internet sechs illegale Downloads. Das macht uns zu schaffen."

Trotz des seit Jahren rückläufigen Geschäfts der Musikindustrie sieht Berger mittelfristig gute Chancen. "Ich halte es absolut für möglich, dass die Branche auch wieder wachsen kann", sagt Berger. "2011 wird sie das aber noch nicht schaffen." Derzeit würden 80 Prozent des Geschäfts mit Tonträgern gemacht, erst ein knappes Fünftel sei digital.

 
 

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