Rosina Schneider (rechts) umarmt Marlene Maier. Die Athletin vom TSV Bayer Leverkusen könnte am Samstag die härteste Konkurrentin um den Titel werden. Foto: Eibner-Pressefoto/Stefan Mayer

Die Hürdensprinterin des TV Sulz misst sich bei den Deutschen Meisterschaften in Dortmund mit der nationalen Konkurrenz – es geht auch um die WM.

Am Samstag wartet auf Rosina Schneider der bisher wichtigste Wettkampf in dieser Hallensaison. Bei den Deutschen Meisterschaften in Dortmund sind auch die Hürdensprinterinnen gefordert – und es geht um mehr als den Titel.

 

Schließlich beeinflusst das Ergebnis vom Samstag auch die Nominierung für die Hallen-WM, welche Ende März im polnischen Torun über die Bühne geht. Schneider erklärt: „Die Siegerin ist fix dabei. Bei der Zweitplatzierten muss man dann schauen, ob sie die Norm hat. Bisher trifft das nur auf Marlene Maier und mich zu, das kann sich am Wochenende aber natürlich noch ändern.“

Norm zwei Mal geschafft

Schneider schaffte es als einzige Sprinterin zwei Mal diese Norm zu knacken und blieb in Erfurt zuletzt erstmals unter acht Sekunden in dieser Saison. Mit der angesprochenen Marlene Maier lieferte sie in der Vergangenheit schon manch knappes Rennen – ob das am Samstag auch wieder Fall sein wird?

Ab 15.58 Uhr stehen in der Helmut-Körnig-Halle die Halbfinals auf dem Plan, um 17.20 Uhr wird dann die neue deutsche Meisterin ermittelt. Schneider, die den Titel 2024 holte, ist ob ihrer Form guter Dinge und sagt: „Ich freue mich mega auf das Wochenende. Ich habe vergangene Woche nochmals intensiver trainiert, in dieser Woche ist etwas leichter. Am Freitag mache ich mich auf den Weg nach Dortmund. Ich will natürlich vorne dabei sein und um den Titel mitkämpfen, aber es geht um Hundertstel. Ich gehe davon aus, dass die anderen Mädels stark unterwegs sein werden.“

Positiv gestimmt

Insofern ist die Wiesenstetterin positiv gestimmt, war zuletzt durchgängig fit und steigerte sich von Wettkampf zu Wettkampf. Ende März stehen zudem weitere Klausuren an der Uni an. „Da habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Der Unistress hat mir bisher für den Sport sogar geholfen“; so die 21-Jährige.