Soldaten der Deutsch-Französischen Brigade haben viele Spenden gesammelt und übergeben. Foto: Arnaud Klopfenstein/EM BFA/Armée de Terre

Soldaten der Deutsch-Französischen Brigade in Müllheim haben für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt.

22 Soldaten der Brigade sind in Zweierteams, meist binational, mit Sammelbüchsen auf den Straßen und Plätzen im Markgräflerland unterwegs gewesen. „Allein in Müllheim wurde durch eine enorme Spendenbereitschaft ein Betrag von 5735,42 Euro gesammelt“, resümiert Oberstabsfeldwebel Markus Lenecke in einer Mitteilung. Fünf Tage lang wurden insgesamt Spenden in Höhe von 19,429,16 Euro gesammelt.

 

Dies sei wieder ein höchst erfreuliches Ergebnis, sagt Lenecke: „Die erneut großzügige Spendenbereitschaft und allem voran die durchweg große Solidarität und Herzlichkeit der Bevölkerung gegenüber den Soldaten der Deutsch-Französischen Brigade war auch in diesem Jahr, trotz schwieriger Zeiten, abermals bezeichnend.“ Lenecke organisierte die Haus- und Straßensammlung zwischen Breisach und Efringen-Kirchen durch Soldaten aus Müllheim.

Gedenken an Kriegstote

Die Spenden gehen zugunsten des Volksbunds Deutscher Kriegsgräberfürsorge, der sich seit 1919 um die Einrichtung, den Ausbau und die Pflege von Kriegsgräberstätten kümmert. Mit der Anlage und Erhaltung der Friedhöfe bewahrt der Volksbund das Gedenken an die Kriegstoten der Weltkriege. Diese Arbeit fördert die Versöhnung, Verständigung und Freundschaft mit den Nachbarn über alle Grenzen hinweg, heißt es in der Mitteilung.

Auf Spenden angewiesen

Für die Bewältigung seiner Aufgaben ist der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge auf die Einnahmen von Spenden angewiesen. Aus diesem Grund unterstützen Jahr für Jahr hunderte Soldaten sowie Reservisten den Volksbund durch Arbeitseinsätze auf Kriegsgräberstätten und nehmen an der Haus- und Straßensammlung teil.