Leonard Beciri hielt die Rheinfelder Hintermannschaft in Durchgang zwei auf Trab. Foto: Hannes Brenneisen

Der FC Wittlingen setzt drei Spieltage vor Schluss ein Ausrufezeichen und schlägt den FSV Rheinfelden zuhause mit 1:0. Buba Ceesay wird aus disziplinarischen Gründen ausgewechselt.

Von Beginn an entwickelte sich eine taktisch geprägte Partie, in der die Gäste aus Rheinfelden zwar mehr Spielanteile hatten, Wittlingen jedoch mit großem Einsatz und hoher Laufbereitschaft dagegenhielt. Die Defensive der Gastgeber arbeitete konzentriert und ließ nur wenige klare Möglichkeiten des Tabellensechsten zu.

 

Gleichzeitig suchte Wittlingen immer wieder den Weg nach vorne und setzte vor allem über Timo Glattacker und Leonard Beciri gefährliche Akzente. Lange sah alles nach einem torlosen Remis aus, ehe die Gastgeber in der Schlussphase zuschlugen.

Pinke schockt den FSV in der Schlussphase

In der 78. Minute war es schließlich David Pinke, der nach einer Freistoßflanke von Lorik Breca per Kopf zur umjubelten 1:0-Führung traf. Für Pinke war es der zweite Saisontreffer. „Wir haben David in der Halbzeitpause in den Sturm beordert. Fabian Malzacher und ich hatten einfach ein gutes Gefühl dabei“, freute sich FCW-Coach Fahredin Zikolli über den Siegtreffer.

Rheinfelden versuchte danach noch einmal Druck aufzubauen, biss sich jedoch an der kämpferisch starken Wittlinger Defensive die Zähne aus. Arda Nergiz scheiterte kurz vor dem Schlusspfiff mit der größten Rheinfelder Chance der Partie an Yannik Böhler, der im letzten Moment auf der Linie klärte (87.).

Ceesay vor dem Pausenpfiff nicht mehr zu bremsen

Mit dem knappen Erfolg belohnte sich Wittlingen für eine engagierte Vorstellung und schöpft im Tabellenkeller neue Hoffnung. Die Kandertäler springen durch diesen Erfolg auf Rang 15 und verkürzen den Abstand auf den FC Waldkirch auf vier Punkte.

Zu einer unschönen Szene kam es derweil kurz vor dem Pausenpfiff. FCW-Angreifer Buba Ceesay geriet mit Rheinfeldens Wissam und Ali Kassem aneinander. Beide monierten kurz darauf, sie seien vom Wittlinger angespuckt worden. Referee Tobias Wursthorn hatte das Vergehen nicht gesehen und gab sowohl Ceesay als auch Wissam Kassem gelb.

FCW-Chefcoach Zikolli zog noch vor der Pause die Reißleine und wechselte den Angreifer aus. „Er war nicht mehr zu bremsen. Also haben wir reagiert.“