Oberhalb des Felsenkellers, aber auch gegenüber am Schlossberg, lässt Manuel Schwaibold die Hänge mit seinen Tieren beweiden. Drei von ihnen hat jüngst oberhalb des Felsenkellers –­ auf einem Grundstück oberhalb des Holzabfuhrwegs – ein Wolf gerissen. Foto: Wegner

Eigentlich hat Manuel Schwaibold nichts gegen den Wolf an für sich. Allerdings: Die ständig steigende Population des größten Raubtiers aus der Familie der Hunde macht ihm als Nutztierhalter aber Sorge.

Schramberg - Drei seiner Schafe hat der Wolf – der gleiche wie übrigens auch in Mühlenbach – Ende Mai auf einer kleinen Weide direkt oberhalb des Schramberger Felsenkellers gerissen: Eines am ersten Tag, zwei weitere an einem darauffolgenden. "Ich habe das bei dem ersten Tier zunächst gar nicht gesehen", entschuldigt sich der Schaf- und Ziegenhalter, der seit zehn Jahren im Schramberger Bereich mit für die Offenhaltung der Kulturlandschaft sorgt. So gering waren die äußerlichen Verletzungen. Beim zweiten Tier, das morgens tot auf der Weide lag, da war ihm dann aufgrund der Spuren gleich klar, dass es sich um einen Wolf handeln müsse, obwohl beim dritten der klassische Kehlenbiss von außen gar nicht zu erkennen war, wie er einräumt.

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