Chris Führich steht vor seinem ersten Turnier mit der deutschen Nationalmannschaft. Foto: Pressefoto Baumann/Julia Rahn

Vier Profis des VfB Stuttgart bereiten sich derzeit mit der deutschen Nationalmannschaft auf die EM 2024 vor. Wir berichten vom weiß-roten Quintett. Heute: das Quiztaxi – mit einer unerwarteten Frage für Chris Führich.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) tut ja so einiges, um seine Fans bei Laune zu halten – und auch seine Nationalspieler. Ein Format, mit dem der Verband seine Anhänger unterhält, ist das Quiztaxi. In das nun auch zwei Spieler des VfB Stuttgart eingestiegen sind.

Chris Führich und Waldemar Anton mussten auf der Rückbank sitzend Fragen rund um die EM beantworten – und kamen durchaus auch mal ins Straucheln. Dass Griechenland 2004 das Finale gegen Portugal gewonnen hat, wussten beide nicht. Bei der Frage, ob Dänemark 1992 den Titel holte, obwohl die Mannschaft zunächst gar nicht für die Endrunde qualifiziert gewesen ist, wussten sie auch nicht gleich weiter – und zogen einen Telefonjoker.

Führich rief einen Bekannten an, der ist Däne und konnte weiterhelfen. Richtige Antwort: Ja! Kniffliger wurde es für den Außenbahnspieler des VfB dann aber wenig später.

Zunächst rätselte das VfB-Duo über die Frage, ob Portugal 2016 wirklich den EM-Titel geholt hat, ohne in der Vorrunde ein Spiel gewonnen zu haben. Zu Hilfe nahmen sie den Passanten-Joker. Bedeutete: Das Auto hielt an, und die beiden Stuttgarter Spieler befragten einen für sie fremden Mann – der sich, nachdem er die richtige Antwort gegeben hatte, als Anhänger der Münchner outete: „I bin a Bayern-Fan.“ Waldemar Anton konterte dann schlagfertig: „Gratulation zum Dritten.“

In der Bundesligasaison war der VfB Vizemeister geworden, einen Rang vor dem FC Bayern. Vom Rekordmeister heißt es allerdings, er denke über eine Verpflichtung von Chris Führich nach. Und da der Fan den angeblich Umworbenen gerade vor der Flinte hatte, fragte er direkt nach: „Wir schaut es mit den Bayern aus?“Führich ließ sich nicht locken, lachte – und antwortete: „Wir sind hier bei der Nationalmannschaft.“