Über die Baustellen-Blitzer im Villinger Riet ärgert sich ein Leser. Foto: Schwarzwälder Bote

Kritik an den mobilen Blitzern im Villinger Riet äußert unser Leser Gerd Gienger.

Sie blitzen wieder wie verrückt, die mobilen Aufnahmegeräte, die in großer Zahl in den Baustellen-Ausweichstrecken der Innenstadt aufgestellt wurden und werden.

 

Der Rubel rollt also und füllt das Stadtsäckel zur Freude des Ordnungsamtsleiter und des Bürgermeisters insbesondere in Zeiten klammer Kassen.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dient die Verkehrsüberwachung doch in erster Linie der Verkehrssicherheit und der Lärmvermeidung und damit dem Schutz der geplagten Anlieger.

Komisch nur, dass aktuell besonders intensiv geblitzt wird und nicht in den „baustellenfreien“ Zeiten.

Unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungen

Ein großes Problem ist weiterhin, dass nicht jeder weiß, welche Geschwindigkeitsbegrenzung wo gilt. Ich habe mich aufklären lassen (unter anderem durch Bußgeldbescheide): zehn Stundenkilometer in Spielstraßen, 20 Stundenkilometer in der Färberstraße und 30 Stundenkilometer im restlichen Bereich des Rietviertel. Ich hoffe, das stimmt so !?

Ich kenne viele Anwohner, die schon mehrere Strafzettel gesammelt haben, und dies nicht, weil sie Raser sind, sondern weil sie nach Hause oder zur Arbeit wollen und dann nicht auf fünf Stundenkilometer achten. Regulieren wir uns doch bitte nicht zu Tode! Ein verärgerter Bürger vom Riet.

Gerd Gienger, VS-Villingen

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