Der SC-Lahr-Kapitän blickt auf eine erfolgreiche erste Saison mit seinem Team „B2B-United“ zurück. Vielleicht geht’s weiter.
„Es war ein unfassbares Abenteuer“, fasst Konstantin Fries die vergangenen dreieinhalb Monate zusammen. Seit September kickte der Kapitän des SC Lahr nicht nur für seinen Verein, sondern auch für „B2B-United“. Eins von 14 Teams der „Icon League“ – eine Kleinfeld-Liga, die unter anderem von der deutschen Fußball-Ikone Toni Kroos ins Leben gerufen wurde.
Am Sonntag ging die erste Saison in der Münchener SAP-Garden-Arena zu Ende. Vor rund 12 000 Besuchern und mehr als 300 000 Zuschauern an den Bildschirmen kämpften die acht besten Teams in einem Finalturnier um den Pokal. „Im Viertelfinale haben wir einen Topkandidaten mit 10:4 geschlagen und alles auf dem Platz gelassen. Dann hatten wir nur eine kurze Pause bis zum nächsten Spiel und haben gemerkt, dass wir platt sind“, resümiert der 25-Jährige. Im Halbfinale war dann nach einer 1:7-Niederlage Schluss. „Natürlich war man anfangs enttäuscht. Aber dieses Gefühl ist schnell verflogen – immerhin zählen wir zu den vier besten Mannschaften“, so Fries. Zumal sein Team für die Leistung ein Preisgeld von 50 000 Euro erhält. Das sei jedoch nur ein süßer Beigeschmack, viel mehr zählten für ihn die Erinnerungen: „Bei den Spielen waren immer Freunde und Familie dabei. Auch die Kameradschaft unter den Mitspielern wurde immer stärker.“
Fries ist Top-Torschütze seiner Mannschaft
Doch nicht nur auf emotionaler, sondern auch auf sportlicher Ebene sei die „Icon League“ ein Erfolg gewesen. „Am Anfang war es schwer, da ich mich beweisen musste. Doch dann habe ich meine Chance bekommen und es lief immer besser“, erklärt Fries. Zwar sei seine Verletzung, die ihn fünf Wochen außer Gefecht setzte, ärgerlich gewesen, seiner Leistung habe dies jedoch kein Abbruch getan. Von 15 Spielen kam der Lahrer zehn Mal zum Einsatz und knipste 13 Mal. Damit ist er Top-Torschütze seiner Mannschaft.
Auf die Frage, ob er nochmal für die „Icon League“ auflaufen würde, antwortet Fries: „Ich könnte es mir gut vorstellen.“ Ob man den Lahrer Kapitän erneut im „B2B-United“-Dress sehen wird, zeigt sich dann im März 2025, wenn die zweite Saison starten soll.