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Der Goldautomat Goldbarren gibt es im Vorbeigehen

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Reutlingen - Kaffee, Kondome, Kaugummi, Zigaretten - solche Produkte erwartet man in einem Automaten. Aber Edelmetalle? In Dubai und Reutlingen gibt es inzwischen Gold to go.

Unternehmer Thomas Geissler aus Reutlingen will mit Goldautomaten groß ins Geschäft einsteigen. Das erste Gerät steht in einem Luxushotel in Abu Dhabi, das zweite seit kurzem in einem Bankshop in Reutlingen. Die ersten Erfahrungen seien sehr gut, sagt Geissler. Für die Zukunft schmiedet er große Pläne, aber Verbraucherschützer sind skeptisch.

Gut gepanzert ist der Gold-Automat

Der erste gepanzerte Gold-to-go-Automat hat einen edlen Standort gefunden: im Foyer des Luxushotels Emirates Palace in Abu Dhabi, einem der edelsten Hotels der Welt. Bei den Gästen im reichen Golfstaat komme Gold zum Mitnehmen an: Ein- bis zweimal am Tag müsse der Automat nachgefüllt werden, sagt Geissler. In den ersten 70 Tagen sei Gold im Wert von mehr als einer halben Million Euro gezogen worden. "Die Leute wollen unkompliziert ihr Geld anlegen", glaubt der Unternehmer.

Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise setzten viele Anleger auf den beständigen Wert von Edelmetallen. "Auf der Bank muss man Gold erst bestellen und oft mehrere Tage warten - am Automaten fällt der Barren im Schächtelchen einfach aus einem Schlitz." Auf einem Bildschirm können die Kunden verschiedene Goldprodukte auswählen. Der Wert wird alle zehn Minuten über eine Internetverbindung automatisch mit dem aktuellen Börsenpreis berechnet. Rund 40 Euro kostet ein Gramm Gold; weitere Barren und Münzen im Wert von bis zu 8000 Euro gibt es am Automaten. Ab einem Wert von 1250 Euro erfolgt über einen Scanner eine Ausweiskontrolle: "Der Gesetzgeber verlangt den Schutz gegen Geldwäsche", erklärt Geissler, Vorstand der Entwicklungs- und Betreiberfirma Ex Oriente Lux AG. Gezahlt wird bar oder mit Karte.

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