Gehasst und geliebt: Oliver Pocher Foto: Stefan Pick/Stephan Pick

Mal zum Lachen, mal eher an der Grenze des guten Geschmacks: Oliver Pocher ist im Stuttgarter Beethovensaal aufgetreten.

Stuttgart - Sich über andere lustig zu machen zählt sozusagen zu den Kernkompetenzen von Comedians. Das gilt in besonderem Maße für Oliver Pocher, der am Mittwoch im Beethovensaal seine wegen Corona ausgefallenen Auftritte in der Porsche-Arena und den Wagenhallen nachgeholt und sich dabei wieder einmal seine bevorzugte Zielgruppe vorgeknöpft hat. Dazu zählt in erster Linie der Schlagersänger und Verschwörungstheoretiker Michael Wendler, mit dem Pocher ein nachgerade symbiotisches, auf gegenseitige Popularitätssteigerung angelegtes Verhältnis pflegt: Wendlers zugegeben grenzdebile Youtube-Filmchen bilden für Pocher dabei ebenso leicht verwertbare Vorlagen wie der Videomüll, mit dem sogenannte Influencerinnen oder andere publicitygeile Möchtegern-Stars täglich die (a)sozialen Medien fluten. Vieles davon ist, gewürzt durch Pochers Kommentare, dann in der Tat sehr lustig anzusehen.

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