„Omas gegen Rechts“ wurden offenbar verbal angegangen. Foto: Dold

Zum Bericht „Darum schritt die Polizei bei den Demos ein“ meint unsere Leserin Christine Knecht:

Eine Überschrift in Bild-Manier. „Die Polizei schritt ein“ – was ist da passiert? Auf der Suche nach unserem Stand am bisher üblichen Standort landeten die „Oma gegen rechts“ bei der AfD.

 

Dort wurde eine der „Omas gegen rechts“, erkennbar an ihrem Rucksack, von einem der Teilnehmer aggressiv angegangen und bedroht, auch als sie sich bereits von der AfD-Seite wegbewegte. Kein Wort davon im Bericht.

Persönlich und beleidigend

Die Drohungen waren persönlich und beleidigend. Bereits hier offenbarte sich der dort herrschende Ungeist. Nicht das erste Mal, dass sie von deutschen Männern aus dem AfD-Umfeld derart bedroht wird.

Und trotzdem wird dann scheinheilig von den Veranstaltern der Pro-Verbrenner-Veranstaltung gefragt, wo denn bei ihnen Hass und Hetze gewesen sei?

Menschenverachtende Aussagen

Aus den Reihen der AfD gibt es menschenverachtende Aussagen wie: „Solche Menschen müssen wir selbstverständlich entsorgen.“ (Petr Bystron).

Wer unter dem Deckmäntelchen einer vorgeblich harmlosen (aber technologie- und klimafeindlichen) Veranstaltung im Namen einer Partei auftritt, aus deren Reihen solche Zitate kommen, identifiziert sich mit diesem Gedankengut und vertritt damit was? Genau, Hass und Hetze.

Christine Knecht Hardt

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