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Demo-Bilanz der Polizei Gegner ziehen vors Funkhaus

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Symbolbild Foto: dpa

Stuttgart-Mitte: Tausende Menschen haben am Samstag sowohl gegen als auch für das Bahnprojekt Stuttgart 21 demonstriert.

Laut Polizei kamen rund 16.000 Menschen am Kurt-Georg-Kiesinger-Platz und auf der Heilbronner Straße zusammen, die mit Rede- und Musikbeiträgen ihre Meinung gegen das Bahnprojekt äußerten. Die Veranstaltung endete gegen 16 Uhr.

Anschließend sammelten sich in einer nichtangemeldeten Aktion mehrere Tausend Gegner auf der Schillerstraße und zogen zum Gebhard-Müller-Platz. Von dort liefen nach Polizeiangaben zirka 2000 Menschen über die Willy-Brandt-Straße und die Neckarstraße zum Funkhaus des Südwestrundfunks. Der Verkehr wurde am Neckartor zeitweise blockiert. Teile der Gruppe umrundeten das Gebäude. Zirka 200 Gegner versuchten über den Haupteingang in das Funkhaus zu gelangen. Der Eingang war geschlossen und die Aktivisten trommelten gegen die Glasfront. Nach einigen Redebeiträgen verließen sie den Eingangsbereich und die Menge löste sich auf.

Rund 5000 Menschen behinderten den Verkehr bei ihrem nicht angemeldeten Marsch vom Gerhard-Müller-Platz in Richtung Landtag, über den Rotebühlplatz und den City-Ring zurück zum Hauptbahnhof.

Für Stuttgart 21 haben sich laut Polizei gegen 14.30 Uhr rund 100 Läufer und zehn Radfahrer in den Unteren Schlossgartenanlagen im Bereich Leuze getroffen und liefen durch den Mittleren Schlossgarten zum Schlossplatz, auf dem eine Kundgebung der Befürworter des Bahnprojekts Stuttgart 21 stattfand. Im Bereich des Ferdinand-Leitner-Stegs schlossen sich nach Polizeiangaben viele weitere Menschen dem Lauf an. Ab 15 Uhr waren schließlich rund 7000 Befürworter bei der Kundgebung am Schlossplatz.

Gegen 16.15 Uhr versammelten sich mehrere Hundert Projektgegner am Schlossplatz und störten laut Polizei zeitweise die Veranstaltung der Befürworter durch Sprechchöre, Buh-Rufe und Pfiffe. Zudem sei es während der Versammlung zwischen einem S-21-Gegner und einem Ordner der Befürworter zu einer Körperverletzung gekommen. Bei dem S-21-Gegner fanden die Beamten zwei Messer und einen Feuerwerkskörper.

Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Verstoß gegen das Versammlungsgesetz. Ob der Mann auch wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt wird, wird derzeit geprüft.

 
 

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