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Deißlinger Fasnet Video der Narrenzunft rund 2500 Mal geklickt

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Jo Hengstler im Video als Abstauber war ein voller Erfolg. Die Deißlinger Narren zählen mehr als mehr als 2500 Klicks. (Screenshot) Foto: Reinhardt

Gleich das erste Video für den Fasnetskalender auf Facebook und die Homepage der Narrenzunft Deißlingen schlug ein wie eine Bombe. Rund 2500 Aufrufe sind es bis zum heutigen Tag.

Deißlingen - "Das hat niemand von uns erwartet", sagt Jo Hengstler. Vor allem das positive Feedback macht den Programmausschuss so richtig stolz auf die Idee und sein Werk. Bereits im Spätsommer des vergangenen Jahres wurden Vorkehrungen für einen möglichen Ausfall der Fasnet getroffen sowie Alternativen diskutiert.

Als Anfang Dezember klar war, dass der "Shutdown" wegen der Coronapandemie wohl bis zum 11. Januar und womöglich sogar darüber hinaus gehen wird, wurden die Bemühungen um eine digitale Fasnet forciert.

Der Programmausschuss für den "Bürgerball" mit Andrea Kunz, Sybille Blust, Tati Mitsche, Jo Hengstler, Jürgen Bögelspacher und Herbert Hengstler setzten die Idee der digitalen Fasnet in die Tat um.

Leicht von der Hand

Das erste Türchen wurde am 6. Januar, am Tag des Abstaubens, ins Netz gestellt. Ein Bombenerfolg wurde den Machern beschert. Sybille Blust hat das Video als Facebookbeauftragte der Narrenzunft gepostet.

Zunächst hatten jedoch "Beges" Jürgen Bögelspacher und Jo Hengstler die Aufnahmen für das Türchen im Kalender im "Hagestall" am Fuaterlade gedreht. Das sei natürlich schnell passiert gewesen. "Es war ja nur mein Arm zu filmen", schmunzelt Jo Hengstler. Diese Aufnahmen sind für den Vor- und Abspann jeden Films vorgesehen. Beim ersten Dreh für das Abstauben musste ein Abstaubergedicht her, jedoch nicht das altbekannte. Jo Hengstler erzählt: "Mein Abstaubergedicht hatte ich in einer knappen Viertelstunde fertig geschrieben. Es trägt den Titel ›Abgsait‹. Ich wollte, dass es dem Original-Gedicht etwas ähnelt."

Nach 30 Minuten war die Sache im Kasten

Es sollte also auch mit "Hage Hage Muh" beginnen, wie das eigentliche Abstaubergedicht. "Es ist beim Schreiben so richtig geflutscht. Ich hätte gleich eine ganze Büttenrede schreiben sollen, wenn es schon mal so gut läuft. Manchmal sitzt man vor einem leeren Blatt Papier und hat keine Idee. Dieses Mal lief es wie von selbst." Na ja, viel Text ist es ja nicht.

"Beim Video-Dreh lief es ebenfalls richtig gut. Ich war mit Beges im Narrekear, und nach 30 Minuten war die Sache im Kasten. Natürlich haben wir dabei die Corona-Regeln vorschriftsmäßig eingehalten." Es war kein "first Take", aber ein "second Take", wie es im Musikstudio so schön heißt.

Lesen Sie auch: Zunft sagt alle Narrensprünge ab

"Auf den sonst üblichen Abstauber-Sekt haben wir verzichtet. Ich war vor unglaublichen 42 Jahren mit Digge Zepf und Rolf Zepf das erste Mal beim Abstauben und habe fast nie gefehlt in all den Jahren. Aber das war jetzt das trockenste und kürzeste Abstauben aller Zeiten."

Inzwischen sind weitere Videos für die Homepage der Narrenzunft in Vorbereitung oder teilweise schon abgedreht. Das Brainstorming dazu läuft im Programmausschuss der Zunft. Bei Andrea Kunz laufen die Fäden zusammen.

Fasnetsgefühl kommt auf

Die meiste Arbeit damit hat natürlich Jürgen Bögelspacher. Er dreht alles und schneidet es anschließend perfekt zusammen. Durch die Vorbereitungen und die Dreharbeiten kommt jetzt doch noch etwas "Fasnetsgefühl" auf. "Dass gleich das erste Video in Facebook, Stand heute, rund 2400 Aufrufe hat, hat von uns niemand erwartet." Die Resonanz und auch das positive Feedback, das gekommen ist, hat die Macher natürlich sehr gefreut. Das sei Aufgabe und Motivation zugleich.

Ach ja, noch etwas: Inzwischen ist auch ein Podcast geplant, der ebenfalls auf der Homepage und auf Facebook veröffentlicht wird. Sibylle Blust führt die Regie.

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