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Deißlingen Was passiert mit dem ganzen Biomüll?

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Eberhard Ludwig, Chef der Deißlinger Biomüllvergärungsanlage (BRS), informiert über seinen Betrieb. Fotos: Reinhardt Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Siegfried Reinhardt

Deißlingen. Einer Einladung ist die Bürgerenergie Deißlingen gefolgt. In der Hauptversammlung wurden die Mitglieder und interessierten Bürger von Eberhard Ludwig, dem Chef der Deißlinger Biomüllvergärungsanlage (BRS), eingeladen das Werk zu besichtigen. Ein gutes Dutzend konnte Eberhard Ludwig nun auf dem Firmengelände begrüßen.

Der Geschäftsführer von BRS in Deißlingen erläuterte die Vorgehensweise beziehungsweise den Betriebsablauf sehr anschaulich. Die braune Biomüll-Tonne und seine Firma gehören untrennbar zusammen.

Dabei scheint das Betriebsgeschehen des Biomüll-Verwerters in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt zu sein. Es kommen täglich etwa zehn bis 15 Fahrzeuge und liefern den Biomüll aus den Kreisen Schwarzwald-Baar, Rottweil und Tuttlingen an. Die 2005 auf dem Gelände des Abwasserzweckverbandes Oberer Neckar im Gewann Schopfelen nach einem Probelauf endgültig in Betrieb genommene Anlage verarbeitet jährlich etwa 25 000 Tonnen Bioabfall aus den braunen Tonnen. Ja, die braunen Tonnen. Wie zu sehen war, landen diese Tonnen schon manchmal in einem Müllauto – sie werden regelrecht verschluckt. Diese werden dann natürlich aussortiert.

Aus dem Müll müssen die Plastiktüten aussortiert werden. Immer noch werden diese Plastiktüten von den Bürgern verwendet, statt auf Zeitungspapier oder Papiertüten umzusteigen, heißt es. Es sei sehr schwierig, Plastik aus dem Biomüll heraus zubekommen. Hierbei helfe nur sehr aufwendige Technik.

Die verkehrsmäßig äußerst günstige Lage an der Nahtstelle der drei Landkreise komme dem Betrieb sehr entgegen, wie Geschäftsführer Eberhard Ludwig betont. Die Verkehrsbelastung könne so relativ klein gehalten werden. Die Anlage erfülle alle gesetzlichen Auflagen hinsichtlich der Emissionswerte.

Die anfangs befürchtete Geruchsbelästigung werde durch Abluftbehandlung mit Filtern gering gehalten. Man erfuhr allerhand über die Wirkungsweise, etwa wie Biogas in Strom umgewandelt wird.

In der mittelfristigen Planung der Firma steht die Erweiterung des Betriebs. Es soll Grundfläche erworben, die Anlage auf 40 000 Tonnen Volumen erweitert werden. Doch bislang sei mit dem neuen EEG noch nicht alles planbar. Es heißt abzuwarten, was noch alles beschlossen wird. Zum Abschluss der eineinhalbstündigen Führung überreichten Ingo Schmeh und Fabio Tedesco dem Geschäftsführer ein kleines Geschenk.

 
 

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