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Deißlingen Verfüllung weiter ohne Fehl und Tadel

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Von den Zugwaggons kommen die S-21-Aushub-Container auf Lkws, mit denen es ins Knauf-Auffüllgelände geht.Archivfoto: Scheidel Foto: Schwarzwälder-Bote

Deißlingen-Lauffen (fus/wis). Gut verlaufe die Verfüllung des Gipsbruches der Firma Knauf mit Auffüllmaterial von Stuttgart 21, so Werksleiter Mark Aretz in der jüngsten Lauffener Ortschaftsratsitzung.

Gut fünf Prozent der geplanten Anlieferungsmenge seien im zu rekultivierenden ausgebeuteten Steinbruch-Gelände bereits angekommen.

Seit dem 7. Oktober 2014 funktioniert die Anlieferung, wie berichtet, in einem bemerkenswert sauberen Verfahren mittels Zug-Containern. Die bisher angekommenen etwa 100 000 Tonnen in "Portionen" von bisher 1000 Tonnen pro Tag entsprechen in etwa knapp sieben Prozent der avisierten Gesamtmenge von 1,5 Millionen Tonnen, mit denen bis in ungefähr drei Jahren das verkraterte Knauf-Gelände aufgefüllt sein soll. Bald sollen täglich zuweilen sogar bis zu 2000 Tonnen angeliefert werden, indem von Stuttgart aus zwei Transportzüge zum Bahnhof Rottweil losgeschickt werden, von wo die Waggons in 500-Tonnen-Einheiten den Schienenweg auf das Knauf-Gelände finden. Ob die geplante Gesamtmenge zusammenkommt, hängt auch davon ab, ob in Stuttgart genügend geeignetes Verfüllmaterial zur Verfügung steht.

Aretz sagte im Ortschaftsrat, dass bis jetzt alles mit der Bahn angeliefert wurde und noch kein Lkw fahren musste. Er erläuterte den genauen Ablauf einer Anlieferung. Die Qualität des Aushubs werde durch ein zertifiziertes Labor geprüft, dann werde entschieden, wohin der Aushub komme. Jede Waggonladung werde genau protokolliert.

Die Aushub-Container werden mittels Kran auf Lkws verladen, die dann im Gipsbruch abkippen. Damit jederzeit eine genaue Nachverfolgung des transportierten Erdreichs erfolgen könne, sei auch die Kontrolle auf dem Werksgelände umfassend.

Laut dem Werksleiter läuft die Andienung per Bahn ohne Geräuschbelästigung für Lauffener Anwohner ab. Im Frühjahr sollen die nächstliegenden an der Römerstraße zu einer Besichtigung eingeladen werden.

Und wer vielleicht einmal Beanstandungen wegen Verschmutzungen habe, solle dies sofort melden, damit Abhilfe geschaffen werden könne, legt Werksleiter Aretz großen Wert auf ein gutes Einvernehmen mit der Nachbarschaft bei dieser Erdbewe-gung in größerem Stil.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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