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Deißlingen Spannende Wettkämpfe bei Highland-Games

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Bei den Highland Games in Deißlingen war wieder jede Menge geboten. Foto: Bartler-Team

Deißlingen - Starke Männer, edler Whisky und Folk-Musik, bei der sich selbst die härtesten Kerle mit Pipi in den Augen in den Armen liegen – bis auf das Wetter war bei den Highland Games in Deißlingen alles typisch schottisch.

Pyrotechnik, schwarzer Rauch und Kampfschreie, begleitet von traditionell schottischer Dudelsack-Musik – schon der feierliche Einzug der 14 Clans war ein Spektakel. So manches Team trug, wie die Veranstalter, einen Kilt. Eines hatte einen Panda als Maskottchen mitgebracht, ein anderes trug Schwerter als Kampfansage. Auch die schottische Flagge wurde geschwungen, während sich die Clans aufstellten, um hohen Besuch zu empfangen.

Die schottische Premierministerin Nicola Sturgeon fuhr mit Chauffeur im edlen Jaguar vor. Sie wies die Teilnehmer an, nach dem schottischen Grundsatz zu handeln: "fair im Spiel und fleißig am Pint". Und noch mehr illustre Gäste fanden an diesem Samstag den Weg zum Gelände "Auf Fürsten". Die Zuschauer trauten ihren Augen kaum, als Queen Elizabeth ausstieg. "I love Deißlingen. I love High­land Games. Let the plays begin", lauteten ihre "bewegenden" Worte.

Unter den Klängen von "Highland Cathedral", einem Lied, zu dem auch die Organisatoren regelmäßig zu später Stunde Pipi in den Augen haben, wie Moderator André Ernst die Zuschauer aufklärte, wurden die dritten Highland Games eröffnet. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Musikvereine aus Deißlingen und Deilingen sowie die "Caverhill Guardians" mit Pipes und Drums. Diese spielten auch im Zelt, das die Veranstalter "Skrös" und "Glutsbrüder" mit schmucken Teppichen und edlen Tropfen in einen waschechten Pub verwandelt hatten.

Draußen ging es derweil ans Eingemachte. Ordentlich Kraft benötigten die Männer beim Umwerfen eines 106 Kilogramm schweren Traktorreifens. Für besonderen Spaß sorgte das neueste Spiel: der Bungee-Run auf einer mit Seifenwasser benetzten Folie. Wann immer es jemandem die Füße wegzog und er auf dem Hosenboden landete, war lautes Lachen der Schaulustigen zu vernehmen. Vom Veranstalter hatte es zum Glück im Vorfeld hilfreiche Hinweise gegeben, etwa, die Zehennägel nicht zu schneiden, um den nötigen Grip zu behalten. Überhaupt amüsierte die Kommentierung der Moderatoren. So hieß es etwa, als einem starken Mann beim Rennen der karierte Zwirn hochrutschte: "breiter Einblick in den Maschinenraum".

Es folgten weitere spannende Wettkämpfe, in denen es um Kraft, aber auch um die richtige Technik ging, etwa beim Baumstammwerfen und dem Wagenrad-Tauziehen. Ein Highlight war erneut "Splashing into the mud" – ein Spiel, das nicht in die Wertung einfließt, und bei dem der Highlander gekürt wird. Dabei balancieren zwei Teilnehmer auf einem Baumstamm und müssen den Gegner mithilfe von Strohsäcken ins Wasserbecken befördern. Am Ende war Bülent vom "Team Orient" der strahlende Sieger. Sein Team belegte zudem insgesamt den dritten Platz.

Eine Schreckenssekunde erlebten die Titelverteidiger, die "Trapperboyz", bei der Siegerehrung. Moderator Pascal Maier hatte sich einen Freud’schen Versprecher geleistet und versehentlich die "Neckartaler Heckenbrunzer" zum Sieger erklärt. Umso lauter war das Siegesgeheul bei den "Trapperboyz", als der Fehler korrigiert wurde.

Auf den Plätzen vier bis 14 folgten "Die Wilden Kerle", "Die 6 Kanthölzer", "Hansa-Express", "Beerlander Herrenzimmern", "Gaspipe mac morgen", "Das Team das mir persönlich am besten gefällt", "Braveheart und die bierzig Säufer", "König Herrmann", "Urzeit-Elche", "Na Bellies Tiubh" und "Old Caledonias".

Damit war der Abend jedoch noch lange nicht zu Ende. Nach stimmungsvoller Musik mit dem "Folk-off-Project" (André Ernst und Volker Basler), wurde es mit "Restless Feet" richtig wild, ehe die Highlander und Schottland-Fans müde ins Bett fielen.

 
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