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Deißlingen Mit Abstand und doch ganz nah

Von
Sängerin Tamara Schätzle Foto: Schwarzwälder Bote

"Gut, wieder hier zu sein" – mit diesem Lied eröffnete die Absperrband unplugged unter der Leitung von André Ernst das kleine Festival in Deißlingen mit begrenzter Zuhörerzahl und den entsprechenden Hygienevorschriften.

Deißlingen/Rottweil (hf). Für die Musiker war es eine große Freude, endlich wieder live vor Publikum aufzutreten. Nach der Corona-Zwangspause landeten sie einen großen Erfolg bei ihren Fans.

Rasch kamen die Musiker mit ihren Liedern und Eigenkompositionen mit dem Publikum ins "Gespräch". Bekannte Songs und neue Arrangements wurden in gegenseitigem Einvernehmen vorgetragen; sowohl im Gesamtsound als auch in solistischen Passagen erwiesen sich alle Musiker als bestens zusammenspielend und zusammenarbeitend – nicht ohne Humor und kleinere Extravaganzen (neue rote Schuhe als Markenzeichen). Kein Song wirkte heruntergespielt, auch wenn die Band ihn nicht zum ersten Mal vortrug, immer erschien er wie neu aufbereitet und der Spaß der Musiker untereinander griff auch auf die Zuhörer über.

Das lag an der Qualität der einzelnen Musiker. Die beiden Sänger, Tamara Schätzle mit tiefem Alttimbre und Alexander Schätzle, auch als humoriger Entertainer und Trompeter, weich und in spielerischer Virtuosität übernahm Steffen Lohrmann am E-Piano das untermalende Grundgemälde, Volker Damasch erzeugte am Schlagzeug Spannung, Volker Basler half am Saxofon aus und virtuos zeigten auch Pascal Maier (Bass) und André Ernst (E- und Akustikgitarre) ihr Können.

André Ernst stand zusätzlich als Organisator des Festivals souverän und doch bescheiden im Zentrum des Ganzen. Bekannte Songs und Filmmusiken brachen bei den Zuhörern den Bann, die ihrerseits mit Klatschen die vielfältigen Klangrhythmen unterstützten. Die Klanggeschlossenheit in den Steigerungen und ihrer Zurücknahme beeindruckte dabei ebenso wie der gekonnte Wechsel zwischen rhythmischer Dynamik und weich ausklingendem Schlusssound.

Neue Arrangements fielen ins Gewicht, wie das Lied "Niemand" von André Ernst – ein bescheidener Hinweis auf ihn selbst als Organisator des Festivals – für sein "niemand anders hatte das organisiert" erhielt Ernst lang anhaltenden Beifall.

Sehr intim klang der "Hochzeitsong" mit Sängerin Tamara Schätzle und der gesamten Band als ein persönliches Geschenk, an dem alle teilhaben konnten. Spielfreudig, sprühend mit mitreißenden Rhythmen zauberten die Musiker ihrem Publikum ein Korn-Kammer-Konzert von überzeugender musikalischer Qualität. Die drei folgenden Konzerte bis Sonntag, 2. August, sind bereits alle ausverkauft.

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