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Deißlingen Honorarkosten stehen in der Kritik

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Der Hochbehälter Maienbühl soll zukünftig von Dauchingen aus versorgt werden. Foto: Schmidt Foto: Schwarzwälder Bote

Die Wasserversorgung Deißlingen erhält eine neue Anbindung. Durch den Neubau wird der Weg kürzer. Kritik gab es dabei an den Honorarkosten.

Deißlingen. Der Hochbehälter Maienbühl wurde bislang vom Hochbehälter Gärtle versorgt. Die bestehende Leitung zwischen den beiden habe ihre technische Nutzungsdauer erreicht, sagte Dominik Bordt vom Büro BIT-Ingenieure aus Villingen-Schwenningen.

Zu empfehlen sei, den Anschluss nach Dauchingen zu verlegen, da sich der bisherige Leitungsweg in "teilweise nur sehr schwer zugänglichem Gebiet im Neckartal" befinde und der Anschluss nach Dauchingen beim Längentalhof "deutlich kürzer" wäre, erklärte Bordt.

Die neue Trasse werde über eine Länge von 1,75 Kilometern verlaufen, und die Verlegung der Leitung größtenteils im Fräsverfahren erfolgen. Eventuell sei es möglich, Breitbandleerrohre mit zu verlegen, berichtete Bordt den Mitgliedern des Deißlinger Bauausschusses. Lengenfeld könne auch über die neue Leitung mitversorgt werden.

Die Bauzeit werde etwa zehn Wochen umfassen. Kleine, aber notwendige Umbauten im Hochbehälter Maienbühl könnten mit erledigt werden.

Die Baukosten bezifferte Bordt auf etwa 300 000 Euro. Davon entfielen knapp 40 000 Euro auf Honorarkosten.

Bürgermeister Ralf Ulbrich resümierte, dass die "spannende Maßnahme" nur für einen kleinen Teil der Bevölkerung relevant sei, aber schon seit Jahren unter den Nägeln brenne. Schockiert reagierte Tobias Vierkötter auf die Honorarkosten. Bei einer Bausumme von 250 000 Euro wären 40 000 Euro "viel Geld, fast schon brutal", sagte er. Ein Vergleichsangebot würde für Klarheit sorgen.

Bordt führte vor Augen, dass nicht nur die Planungs-, sondern auch die Vermessungsleistung zu berücksichtigen sei. Ulbrich sprang ihm zur Seite. Die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Büro nannte der Bürgermeister sinnvoll und das Angebot fair. Vierkötter betonte, dass er "auch weiter dranbleiben und hinterfragen werde". Daraufhin Ulbrich: "Das ist auch Ihre Aufgabe".

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