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Deißlingen Grüngutärgernis: Plakat mit einer Telefonnummer als Notlösung

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Bürgermeister Ralf Ulbrich besucht den ökumenischen Seniorenkreis. Die Zuhörer im evangelischen Gemeindehaus sind aufmerksam. Foto: Reinhardt Foto: Schwarzwälder Bote

Deißlingen (shr). Fast schon traditionell zu nennen ist, dass der Deißlinger Bürgermeister Ralf Ulbrich den Deißlinger und Lauffener Senioren einen Überblick über die laufenden Aktivitäten der Gemeinde gibt. Der Vortrag findet im Rahmen des ökumenischen Seniorenkreises statt.

Das Motto hieß: Was war 2019 los? Und was kommt 2020? Ulbrich zählte auf: zahlreiche Baustellen, die die Verwaltung auf Trab hielten und noch halten, die neue Ortsmitte, die bald fertig ist und für die eine Zeit lang die Stauffenbergstraße gesperrt werden muss, ein erfreulich guter Fortschritt beim Schulneubau.

"Wir haben lange mit den Planern überlegt, ob wir im Oktober noch ausschreiben sollen, direkt vor dem Winter." Aber es habe sich gelohnt, dank des milden Wetters. "Wir sind jetzt so weit, wie wir an Ostern sein wollten." Auch sonst habe man viel Glück gehabt, genau das richtige Zeitfenster erwischt, und natürlich auf regionale Handwerker gesetzt.

44 Bauplätze in der Bitze waren Anfang des Jahres schon weg. Fast alle seien an Familien aus dem Ort gegangen. In Lauffen stünden bereits 47 Leute auf der Warteliste für die 31 Bauplätze in Kirchäcker-Süd, welches jetzt erschlossen werde. Dies mache ihm schon ein wenig Sorgen, ebenso die große Nachfrage nach gewerblichen Bauplätzen, gab Ulbrich zu.

Es sei ja schön, dass die jungen Familien im Ort bleiben wollen, und es sei ja toll, dass neue Arbeitsplätze geschaffen werden, "aber es geht mir a weng zu schnell". Die Gemeinde habe versucht, nachzuverdichten, Baulücken zu schließen oder leerstehende Häuser zu kaufen. Dies allerdings mit recht wenig Erfolg. Viele Haus- und Grundstückbesitzer ließen die Häuser lieber leer stehen, als sie zu verkaufen.

Positive Entwicklungen gäbe es im Gastronomiebereich. So wie es aussehe werde der "Bären" im Februar wieder aufmachen und der "Orient Kebap" ins "Piccolino" umziehen, wo mehr Platz zu Verfügung stehen werde. Die "Krone" in Lauffen suche noch einen Koch, um zum Hotelbetrieb ein Restaurant betreiben zu können, wusste der Schultes zu berichten. Dies gestalte sich jedoch derzeit schwierig. Dafür komme ein vollwertiges Café nach Lauffen. "Eine unglaubliche Aufwertung für den Ort."

Gleichermaßen habe sich das Café Tratsch im DRK-Haus super etabliert. Die neue Ortsmitte soll diesen Sommer fertig werden. Dann werde der Hageverwürger-Brunnen wieder aufgestellt. Ralf Ulbrich schloss mit den Worten: "Ich bin überzeugt, dass es ein gutes Jahr wird."

In der Diskussionsrunde wurde das leidige Thema "Grüngutsammelstelle" angesprochen. Ein großes Ärgernis, meinte der Schultes. Man habe zwar den Landkreis gebeten, statt des Containers alles wieder wie zuvor zu machen, da die Leute ihr Grüngut immer ordentlich abgelegt hätten. Aber der Landkreis habe nichts getan. Darum hänge jetzt ein Plakat an den Containern mit einer Handynummer; diese könnten die Anliefernden anrufen, wenn sie die Abfälle aus dem Garten nicht in den Container gehievt bekommen.

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